ihrem ersten Gatten treu zu bleiben, damit nicht, so wie ihr Name in Hellas schmachbedeckt sei, hier(d. h. in Agypten) auch noch ihr Leib durch Schande entweiht werde. Khnliche Stellen Fur. Hel. 42 ff. 399; Soph. O. C 666 f. Name(Wort) und Tat(6νο¶õ— à„ oder ιωα⁹: Eur. Or. 454 sagt Orest: wer nicht im Unglück sich als Freund bewährt, der ist ein Freund dem Namen nach, nicht durch die Tat; vgl. Eur. Troad. 1232 f.; Erechth. fr. 360 v.. 13 p. 467 Ne; Hipp 501; Phoen. 501(= 511 Porson, dessen Anm. z. St. zu vgl.); Iph. Aul. 1115 f i; Hel. 601. Soph. Trach 817 f sagt IIyllos von der weggehenden Deianeira: 6„ ν ꝓννmν⁴o ι ⁶eνςμ ο dε εέν u*τοσοο, jjric ⁴e⁶εένις τεοωνοσ ρ̈
Wie darf sie noch den hehren Mutternamen tragen,
Wenn nicht durch Taten sie als Mutter sich bewährt? Khnlich im Gedanken ist Soph. O. C. 937 f,, wo der Chor zu Kreon, der Odipus die Töchter genommen, die Worte spricht: Deiner Herkunft(vgl. dem Namen, dem Wort nach) scheinst du edel, aber nicht in deinen Taten:
G dc 1ενν⁴ι‿ qalrtt dtαααοο, dαν εςαεκνοοαε ναα⁴α. Den Schluss bilde ein Wort der Jokaste an Eteokles(bei Euri- pides Phoen. 552 f), das auch einen versteckten Gegensatz von Name und Wirklichkeit enthält: —— 10 d'ετι ο ‿ον; 6νοιν ·HLενιχ νοων enei rd„'dονοοmνιν nærd roς ε Gιριαασιν. Bei der ersten Zeile Was ist der Uberfluss? Ein Name nur! denkt man unwillkürlich an Goethes Worte: Was ist der Name? Schall und Rauch! Bei Ovid lässt sich vergleichen ars amat. I 740: nomen amicitia est, nomen inane jides (Ein Name ist die Freundschaft, ein leerer Schall die Treue.) . 128 steht die Bedeutung von drn« auf der Grenze zwischen Name und Vorwand: drouν, od 0yor, οεωνν r ed*, 00 ¼ o Je yd.ννυεα, ν⁶ ε ν νο⁴οοousy. 2 Im Lat. lässt sich z. B. vergleichen Nepos Ages. I: ut duos haberent semper reges, nomine magis quam imperio. Schiller Scenen aus Euripides' Phoen. übersetzt:
Denn was ist Überfluss? Sprich selbst! Ein Name! Just haben, was er braucht, genügt dem Weisen.


