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schirm aufzuspannen und ihm über den Kopf zu halten, damit ihn die Götter nicht sehen; darauf sagt Peisth.: das hast du klug ersonnen„zut ⁹ινοςσ*ν.
In den Sieben gegen Theben 536 setzt der Bote voraus, dass ein Parthenopaios ein sanftes Auge, einer αρεένοων νuα haben müsse; statt dessen aber ist er grimmigen Blickesl. Sehr häufig wird aus dem Namen Polyneikes hergeleitet, dass er viel Zwist (nolu veinoc) erregen müsse?. Auch mit dem Namen der Helena macht Aeschylus Wortspiele, die sich aber in unserer Sprache kaum nachahmen lassen.
In Sophokles' Aias 430 klagt der Held, dass er nicht erwartet habe, dass sein Name sich ihm je aus seinem Schmerzensruf (alαr) so berechtigt erweisen werde; ebenso erweist sich Sidero als eine, die ihrem Namen entsprechend, dem Eisen(070„90½) gleicht.
In Aias 574 ff. vermacht dieser seinen Schild(os) seinem Kind, das nach diesem Rüstungsstück genannt sei: Eurysakes. Des Oedipus Name wird(Soph. O. F. 1034 ff.) in Zusammen- hang gebracht mit den durchbohrten Fersen
Gτ 60„ό Eν ris rautiyjc dG e, wo èn rugyc raurns offenbar anspielt auf die infolge der Durch- bohrung angeschwollenen Füsse(0701, woνς.). Bei Platen sagt im„Romantischen Odipus“(2. Akt letzte Szene) Diagoras zu Zelinde: Da ich fand es in der Oede, hab' ich's Oedipus genannt!
Auch Pentheus' Name(meint Dionysos bei Eur. Bacch. 508; vgl. 367 und Soph. frg. 4 p. 783 N²) deutet schon hin auf das Leid(nνννι), das da kommen sollte(vgl. auch Theocr.
1„oο Cuun sroνy, vgl. Soph. O. C. 1320 u. schol.
2² Aesch. Sept. 577(wo droua nicht in u zu ändern; vgl. Aesch. ed. Stanley p. 170 schol. u. Porson zu Eur. Or. 1080); 658; 830. Soph. Ant. 111 u. Schneidewin z. St. Eur. Phoen. 636 nebst schol; 1495. Quint. inst. orat. V 10, 31 macht Euripides Vorwürfe über dieses Ableiten des Charakters aus dem Namen; vgl. Brunck, der einen ebenso unberechtigten Vorwurf gegen Sophokles (zu Aias 430) erhebt, wogegen sich Lobeck(z. d. St.) wendet.
2 Agam. 681 ff.: zis nor' drouæter d)' s 10 e ετ ντννμν
rdr doοoοtαννοονdαoννεeνm ϑνέ‿ναν; iner roendvros 416.οα, 1aAνϑο, 6em εις x T0y d,οmπνmνν noxααομμ⁴ εων εμmOιενασαε ερινιου yiyavτos aνοα ντ. vgl. auch Arrata frg. 6 p. 4 Nô. 4 Soph. Tyro frg. 597 p. 274 N*; vgl. Aristot. rhet. II 23 p. 1400 b 24; Eustath. zu I7. p. 158, 24 u. zur 0d. p. 1940, 57.


