Teil eines Werkes 
1. Teil (1902)
Entstehung
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die ihm die Lust an der Arbeit benommen habe. Sehr zweifelhafter Art war das Ver- hältnis, in das er gerade in diesem Jahre 1775 zu dem Erfinder des tierischen Magne- tismus, Mesmer, trat. Während er bisher zu Gunsten der magnetischen Kuren Mesmers gewirkt hatte, trat er ihm jet?t plötzlich entgegen, behauptete, dals er schon früher als Mesmer die Heilung von Krankheiten mittelst Magneten getrieben und Mesmer ihm seine Heilmethode gestohlen habe. Zuletzt erklärte er den ganzen tierischen Magnetismus Mesmers für Schwindel. Nachdem einige Streitschriften über dieses Thema ausgewechselt waren, wurde die Fehde beigelegt und Hell arbeitete wieder im Interesse Mesmers. In- dessen hatte Hell auch wirkliche Verdienste in seiner Wissenschaft als Lehrer der Astronomie und Herausgeber der 37 Bände umfassenden Ephemerides astronomicae ad meridianum Vindobonensem 175793. Und diese wissenschaftlichen Verdienste hatte der piedere Denis im Auge, als er auf den Tod seines Freundes die Verse schrieb, indem er das Symbolum des berühmten Astronomen Tycho BraheSuspice et despice auf Hell anwandte:

Corpore dum posito, levior Tellure relicta Candidus ad Superos Hellius urget iter

Et nunc has stellas, nunc illas transvolat, inquit Sat vos suspexi, despicere incipiam.

Auf die Fintragung Hells folgt die Einschrift des Dichters Mastalier(1731 95, geboren und gestorben zu Wien):

Horat.[Carm. I 17, 13 14] Mi me tuentur; Miis pietas mea Et musg cordi est. Memoriae causa scripsit Wennae 30. Octobris Carolus Mastalier mppria. Proſessor Esthetices.

Auch er war mit Denis eng befreundet und gehörte ebenfalls dem Jesuitenorden an, und zwar seit seinem 18. Jahre. Nach der Auflösung des Ordens ward er als Professor der schönen Wissenschaften am Theresianum und an der Universität ernannt. Seine Dichtungen aber, die von den Zeitgenossen mit groſsem Beifall aufgenommen und auch von Goethe geschätzt wurden, hatte er im Jahre 1774 gesammelt unter dem Titel herausgegeben Gedichte nebst Oden aus dem Horaz, und damit hatte er auch seine poetische Thätig- keit der Hauptsache nach beendigt. Später erschienen nur noch wenige Dichtungen; man war also nicht berechtigt, an jene Worte der Einschrift noch groſse Erwartungen zu knüpfen.

Als Pritter folgt an demselben Tage der Naturforscher Jacquin, der sich als Denkspruch einen Vers wählte, den Cicero in seinem Buche Laelius de amicitia 64 als einen Vers des Ennius anführt:

Amicus certus in re incerla cernitur.

Cic.