Teil eines Werkes 
1. Teil (1902)
Entstehung
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Alsdann fügt er die Widmung hinzu:

Vnden sanction of mn ccuntrman Shalespeare's above eaellent

adoice to is auditors, I shall beg, Sir, ou will perpetuall⸗

continue me a place in vour friendstip

Ph. Pepin, Proſessor of the Sept. 26. 1774. Englis Language in the Vniversit of Gottingen. Am 28. September schrieb sich der groſse Philologe und Archäologe Christian Gottlob Heyne(1729 1812) mit dem Denkspruch ein:

Singula quaeque dies vita est.

Als Sohn eines armen Leinewebers zu Chemnitz geboren, war er nach Ab- solvierung seiner Studien zu Leipzig(1748 52) in Dresden als Kopist und Bibliothekar in die Dienste des damaligen sächsischen Premier-Ministers Grafen v. Brühl getreten. Bei seinem Gebalte von 100 Thalern war in den nächsten zehn Jahren sein Leben ein fortwährender Kampf ums Pasein. Die Not des Lebens und die Sorge ums tägliche Brod trieben ihn zur schriftstellerischen Thätigkeit. Doch diese wissenschaftlichen Arbeiten dienten ihm zur Empfehlung bei seiner Berufung nach Göttingen als ordentlicher Professor der Beredtsamkeit und Poesie i. J. 1763, nach dem Ende des siebenjährigen Krieges. Zugleich wurde er zum Mitglied der Sozietät der Wissenschaften und ein Jahr später zum ersten Universitäts-Bibliothekar ernannt. In dieser Zeit(1774) stand er in der vollen Kraft seines Wirkens. An der Universität wie in der Sozietät, mit denen beiden seine wissenschaftliche Thätigkeit aufs engste verwachsen ist, waren alle Imter, die ihm überhaupt in seinem Leben übertragen wurden, schon in seine Hände gelegt, und durch ihre Verwaltung übte er in einer langen Reihe von Jahren den gröſsten Finfluſs auf das Gedeihen beider Anstalten aus. Leute, die ihn persönlich kannten und Gelegenheit hatten, sein Wirken zu beobachten, staunten über die Arbeitskraft diesesseltenen Mannes. Was seine akademische Thätigkeit betrifft, so stand schon der Plan und die Ordnung fest, nach denen er in seinen Vorlesungen das riesige Gebiet der gesamten griechischen und lateinischen Litteratur und Altertumskunde in einem zweijährigen Kursus umspannte und nach seiner vertieften Auffassung vortrug. In der Sozietät bekleidete er seit 1770 das Amt des ständigen Sekretärs, und als solchem lag ihm die Herausgabe der Sozietäts- schriften und die Redaktion der von der Sozietät herausgegebenen Gelehrten Anzeigen für die er bei weitem der thätigste Mitarbeiter war dazu die Rechnungsführung und Kassenverwaltung ob. Bewundernd ruft Joh. Friedr. Ludw. Hausmann, der ihm noch persönlich nahe getreten war, im J. 1851 in seiner Geschichte der Königlichen Gesell- schaft der Wissenschaften zu Göttingen Seite L u. LI aus:Man begreift es wahrlich kaum, wie derselbe Mann es möglich machte,.. neben diesen Geschäften(des Sekretärs der Sozietät) täglich mehrere Vorlesungen zu halten, dem philologischen Seminar vorzustehen [seit 1763), das Amt des Bibliothekars zu verwalten, als Mitglied der philosophischen Fakultät thätig zu sein, die Inspektion über das Pädagogium in IIfeld zu führen[seit 1770], und dabei noch in hohem Grade schriftstellerisch thätig zu sein, indem er auſser seinen eigenen gröſseren Werken und Gelegenheitsschriften, zu deren Abfassung die Professur ihn verpflichtete, zahlreiche Abhandlungen für die Sozietät lieferte.

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