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Die Verdienste Schillers um die Ästhetik
Entstehung
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t. Den Lehrer Herrn W. Breywisch aus Altenau im Harze in eine durch den Weg-

gang des bisherigen Inhabers frei werdende Stelle der Vorschule zu berufen.

Die Vertretung des erkrankten Vorschullehrers Herrn Fr. Henze dem Lehrer an

der städtischen Volksschule Herrn W. Hocke zu übertragen.

h. Herrn W. Hocke in die durch Todesfall erledigte Vorschullehrerstelle zu bernfen.

i. Dem Gesuch eines Lehrers um Gehaltsaufbesserung vom Beginn des nächsten

Schuljahres an Folge zu geben.

Die im Timmschen Etablissement als Schulzimmer benutzten Räume zu kündigen

Bei Magistrat und Bürgervertretung für den Lehrer an der Vorschule Herrn

W. Breywisch die Erstattung der Umzugskosten in Höhe von 50 Mk. unter der

Bedingung zu beantragen, dass derselbe wenigstens 2 Jahre im städtischen Dienste

verbleibe

m. An Stelle des an das Realprogymnasium zu Varel übertretenden Herrn Dyr. L. Schleker den Kandidaten des höheren Schulamtes Herrn W. Barckhausen aus Lage, zur Zeit am Gymnasium in Bielefeld zu berufen.

n. Die Herren Dr. W. Fischer, zur Zeit am Realgymnasium zu Guben, und Dr. G. Heesch, bisher überzähliger Lehrer der Anstalt, zu wissenschaftlichen Hilfslehrern der Hansa-Schule zu wählen.

o. Bei Magistrat und Bürgervertretung die im nächsten Schuljahre für wissenschaft- liche Extrastunden notwendigen Mittel einzuwerben.

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p. Die für Unterrichtsmittel im laufenden Schuljahre gemachten und aus der Staats- kasse zu erstattenden Ausgaben bis nach erfolgter endgültiger Festsetzung der Statuten der Hansa-Schule vorschussweise aus städtischen Mitteln zu bestreiten.

q. Den Eltern eines Schülers der Anstalt den Rat zu erteilen, den Knaben von der Schule wegzunehmen.

III. Chronik der Schule.

1) Die Statuten der Hansa-Schule, die im ersten Programme veröffentlicht worden sind, haben bei Gelegenheit der vorjährigen Budgetberatung in der Hamburger Bürgerschaft mancherlei Einwendungen erfahren. Die infolgedessen zwischen E. H. Senat resp. der Ober- Schulbehörde einerseits und der Bürgerschaft andererseits gepflogenen Verhandlungen haben das ganze letzte Jahr hindurch gedauert und stehen jetzt wohl vor ihrem Abschlusse. Es erscheint deshalb angezeigt, erst im nächstjährigen Berichte über das Ergebnis derselben und die dadurch endgültig festgesetzte Stellung unserer Schule im Organismus des Hamburger Schulwesens weitere Mitteilung zu machen.

Leider hat dadurch auch die Hausbaufrage in dem abgelaufenen zweiten Schul- jahre die erhoffte Lösung nicht erfahren, was nicht nur im Interesse einer einheitlichen Leitung der 6 vorhandenen, an zwei verschiedenen Orten hausenden Schulklassen zu bedauern ist, sondern vor allem auch in hygieinischer Hinsicht zu beklagen steht. Ist es schon in einer grossen Stadt nicht leicht, unter den zur Verfügung gestellten Privatwohnungen Räume zu finden, welche für Schulzwecke geeignet sind, so wird dies an einem kleinen, ohnehin an

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