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5. Englisch 4 St., in a und b Schindler. Grammatik: Elementarbuch von Gesenius, Kabp. XII bis Kap. XXII und Grammatik§§ 1— 34. Wöchentlich abwechselnd ein Exercitium oder ein Extemporale. Lektüre: Gesenius, Lesebuch.
6. Geographie 2 St., in a Unbescheid, in b Dr. Welte. Das ausserdeutsche Europa physisch und politisch.
7. Geschichte 2 St., in a Unbescheid, in b Dr. Welte. Ende des Mittelalters. Neuere Geschichte.
8. Naturgeschichte 2 St., in a und b Besser. Sommer: Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Höhere Sporenpflanzen. Winter: Schluss der Anthropologie. Mineralogie mit besonderer Berücksichtigung der Krystallographie.
9. Physik 2 St., in a und b Dr. Helm. Allgemeine Einführung in die Naturlehre. Die wichtigsten und einfachsten Erscheinungen aus den Gebieten des Gleichgewichts und der Bewegung, des Druckes in Flüssigkeiten und Gasen, der Wärme, des Lichts und des Schalls.
10. Mathematik 4 St., in a und Dr. Helm. Lehre vom Kreise. Flächenvergleichung, Aus- messung und Khnlichkeit.—„Fortgesetzte Übungen in den vier Spezies mit allgemeinen Grössen. Gleichungen, namentlich auch litterale, mit einer Unbekannten. Potenzen mit ganzen positiven Exponenten.
11. Freihandzeichnen 2 St., in a und b Strauss. Zeichnen nach Gipsmodellen ornamen- talen Charakters(Kreidemanier).
12. Turnen 2 St., in a und b Dietrich. Frei- und Ordnungsübungen mit Belastung durch Hanteln oder Eisenstäbe. Vervollständigung der Ubungen an den verschiedenen Turngeräten.
13. Stenographie. Wiederholung der Wortkürzungslehre und Behandlung der stenographischen Satzkürzung mit Schreib- und Leseübungen, zwei- bez. einstündig. Als Lesemittel wurde Jahr- gang 1885 der Zeitschrift„Lesebibliothek“ benutzt. Dr. Rotter.
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Unter-Sekunda.-
Ordinarius: Oberlehrer Harich.
1. Religion 2 St., Harich. Die prophetischen und poetischen Bücher des alten Testaments in Auswahl gelesen und erklärt, 1 St.— Die Apostelgeschichte gelesen, Verfolgung und Ausbreitung des Christentums bis auf Karl den Grossen, 1 St.
2. Deutsch 3 St., Harich. Überblick über die Litteraturgeschichte von Luther bis Goethe im Anschluss an die Lektüre aus dem„Handbuch zur Einführung in die deutsche Litteratur mit Proben aus Poesie und Prosa“, herausgegeben von Hentschel, Hey, Meyer, Lyon. Leipzig, Teubner 1884. 2 St. Besprechung der Aufsätze nebst grammatischen und stilistischen Erläuterungen, 1 St. — Themata der Aufsätze: 1. Welche Hilfsmittel gewährt die Natur dem Menschen bei seiner Arbeit? 2. Welchen Gedankengang verfolgt Schiller in seinem Gedichte„Das Siegesfest“? 3. Cäsars Feldzug nach Britannien(nach vorausgegangener Lektüre). 4. Inwiefern kann das Meer ein Freund oder Feind der Menschen genannt werden?(Michaelisprüfungsaufsatz.) 5. Das Glück des Unglücks oder: Inwiefern Glück aus Unglück hervorgehen kann. 6. Was verdanken wir den Eisenbahnen? 7. Was macht uns Deutschen qen Rhein so lieb?(Mit Benutzung des Gedichts von E. Geibel„Der Rhein“.) 8. Briefs an einen Freund über den gegenwärtigen Stand meiner Kenntnisse und über meine Zukunfts- pläne. 9. Prüfungsaufsatz.
3. Lateinisch 2 St., Harich. Caesar de bell. Gall. lib. IV, 16—38; V, 1—58, 3 St.— Grammatik: Infinitivus, Participium, Gerundium und Gerundivum, Supinum, Nebensätze. Wieder- holung der Kasuslehre. Exercitia und Extemporalia wöchentlich abwechselnd.
4. Französisch 4 St., Schindler. Grammatik: Schulgrammatik von Ploetz. Lektion 37— 60. Wöchentlich ein Exercitium, Extemporale oder Diktat. Sprechübungen. Lektüre: Michaud„Histoire de la Première Croisade“.
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