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5. Englisch 3 St., Schindler. Grammatik: Gesenius, Grammatik der englischen Sprache §§ 1— 120. Wöchentlich ein Exerzitium, Extemporale oder Diktat. Sprechübungen. Lektüre: Marryat,„The Childrer of the New Forest“.
6 Geographie 2 St., Dr. Schneider. Das ausserdeutsche Europa, physisch und politisch.
7. Geschichte 2 St., Unbescheid. Orientalische, griechische und römische Geschichte.
8. Naturgeschichte 2 St., Besser. Sommer: Anatomie und Physiologie der Pflanze. Sporenpflanzen. Winter: Mineralogie. Wiederholung aus den Gebieten der Zoologie und Botanik.
9. Physik 2 St., Demme. Magnetismus und Elektrizität..
10. Mathematik 5 St., Dr. Henke. Potenz- und Wurzellehre. Gleichungen ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Ahnlichkeitslehre. Kreislehre. Ubungen im geometrischen Zeichnen.
11. Freihandzeichnen 2 St., Strauss. Fortsetzung des Zeichnens nach ornamentalen Gipsmodellen.
12. Turnen 2 St., Dietrich. Frei- und Ordnungsübungen mit Belastung durch schwere Eisenstäbe oder Hanteln. Vervollständigung der Übungen an den verschiedenen Turngeräten.
13. Stenographie. Wiederholung der Wortkürzungslehre und Behandlung der stenographischen
Satzkürzung mit Schreib⸗ und Leseübungen, zwei- bez. einstündig. Als Lehrmittel wurde Jahr- gang 1885 der Zeitschrift„Lesebibliothek“ benutzt. Dr. Rotter.
Ober-Sekunda. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Henke.
1. Religion 2 St., Konrektor. Die beiden Briefe Petri erklärt, 1 St. Kirchengeschichte bis zu den Kreuzzügen, 1 St. 8
2. Deutsch 3 St., Dr. Welte. Einführung in die klassische Litteratur des Mittelalters und Lektüre von den vorzüglichsten Dichtungen dieser Epoche nach Gudes Auswahl deutscher Dichtungen aus dem Mittelalter Litteraturgeschichte bis zur Reformation nach Kluges Leitfaden. Rezitationen, UÜbungen im freien mündlichen Vortrage. Berichte über Privatlektüre. Deutsche Arbeiten: Der Frühling, ein Bild der Jugend.— Warum lernen wir Geographie?— Die Vögel im Verhältnis zur Natur und dem Menschen.— Sparen ist ein grosser Zoll.— Siegfrieds Tod nach dem Nibelungen- liede.— Das Stadtleben von seiner Schattenseite betrachtet.— Die Gottesurteile.— Prüfungsarbeit.
3. Lateinisch 5 St., Dr. Schelle Gerundium, Gerundivum u. Supinum, consecutio temporum und oratio obliqua. Repetition der Modus- und Tempuslehre.— Prosodische Regeln.— C(ic. or. Cat. I; Sall. bell. Jug. c. 5— 55 mit Weglassung der Reden. Ovid. Metam., Auswahl von Siebelis, 3. 4.— Privatlektüre: Caes., bell. Gall. und bell. civ., Cic., de senect.— Scripta und Extemporalia aller 14 Tage abwechselnd.
4. Französisch 4 St., Dr. Herrmann. Grammatik: Ploetz, Lektion 58— 78 nebst 14tägigen Exerzitien und Extemporalien.— Lektüre, Ségur, Histoire de Napoléon et de la grande-armée en 1812 ed. Velhagen-Klasing; Balzac, Mercadet ed. Velhagen& Klasing Ubungen im Sprechen und schriftlicher, zusammenhängender Darstellung.
5. Englisch 3 St., Dr. Herrmann. Grammatik: Gesenius II,§§ 81— 200. 14 tägige Exerzitien und Extemporalien.— Lektüre: Macaulay, The History of England, vol. I. ch. I. p. 45— 82. UÜbungen im Sprechen und in schriftlicher, zusammenhängender Darstellung.
6. Geographie 2 St, Dr. Schneider. Afrika, Australien und Amerika in ausführlicher Darstellung.
7. Geschichte 2 St., Dr. Welte. Geschichte des Mittelalters.
8. Chemie 2 St., Besser. Einleitung in das Verständnis chemischer Prozesse. Elomente der Chlor- und Sauerstoffgruppe. Lösung stöchiometrischer Aufgaben.


