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1 (1878)
Entstehung
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beſuchen, welche durch den Confirmanden⸗Unterricht am Beſuch des anderen Zeichenunterricht gehindert waren.

Die facultativen Zeichenſtunden beſuchten folgende Schüler:

II. Fladung, Löwe, Sieke, Sachs, Wöllenſtein, Roſenbaum, Heuſer.

III. Brehm, Greif, Dreiling, Schneider I, Schneider II, Blenner, Schmidt, Schneider, Ben. Pfeſfer, Diehl, Schäfer, Strippelmann, Schulz, Brauer, Dietrich, Röhr,

euſer, Wick.

IV. Berdux, Gerke, Runkel, Schneider, Graulich.

V. Reitz, Bollbach, Dern I, Weintraut, Dietrich, Raſſau, Ströbel, Dern II, Schmidt⸗ mann, Grau, Schirmer, Holland, Broeg, Bremer, Gies, Brauer, Geidt, Schneider, Dauber, Banzer, Gerhardt, Amberg, Schulz I, Schulz II.

Ausnahmsweiſe wurde im verfloſſenen Schuljahr in der Mitte des Curſus eine Abiturienten⸗ Prüfung gehalten, indem nämlich zwei Schüler der Oberſecunda ſchon nach einem ½jährigen Beſuch dieſer Klaſſe einen ſolchen Standpunct in ihrem Wiſſen und Können erlangt hatten, wie derſelbe als das Ziel der Anſtalt vorgeſchrieben iſt. Auf Antrag des Lehrer⸗Collegiums wurde beiden Schülern die Zulaſſung zur Abiturienten⸗Prüfung bewilligt. Am 13., 14., 15., 16. und 17. Auguſt fand das ſchriftliche Examen ſtatt; die Aufgaben zu demſelben waren folgende:

1) Im Deutſchen ein Aufſatz über das Thema: Der Gang der Verhandlungen in der Rütli⸗Scene nach SchillersWilhelm Tell.

2) im Lateiniſchen

3) im Franzöſiſchen

4) im Engliſchen

5) in der Mathematik und zwar

a) in der Planimetrie folgenden Lehrſatz zu beweiſen: Wenn man einen Winkel eines Dreiecks ABC an eine andere Ecke A deſſelben ſo anträgt, daß ein Schenkel mit einer Seite AC des Dreiecks zuſammenfällt, der andere aber die Verlängerung der Gegenſeite in D trifft, ſo iſt AD die mittlere Proportionale zwiſchen den Abſchnitten dieſer Seite.

b) in der Trigonometrie: Jemand befindet ſich 25 m von einem Thurme entfernt; er beobachtet daſelbſt den Erhöhungswinkel der Spitze deſſelben; nachdem er ſich noch 50 m. weiter vom Thurme entfernt hat, findet er, daß der Erhöhungswinkel jetzt halb ſo groß iſt, als vorher. Wie hoch iſt der Thurm?

c) in der Algebra: X+‿˖ X= 20;

+ XZ= 80; y2 Xy+ 22= 154 5. d) Folgendes Conto⸗Corrent nach der Staffelrechnung auszuführen: Ausſteller: H. Fiſcher in Hamburg. Empfänger: R. Müller in Caſſel. Zinſen im Soll 6%, im Haben 4%. Soll: Jan. 1. An Saldo von vor. Rechnung.. M. 4200. Febr. 25. Ihre Tratte O. N.& Co... 3600. April 10. Waaren p. Juni 10... 2420,40. Juni 20. Unſ. Rimeſſe auf Bremen p. Juli 20. 1800.

Haben: Jan. 15. Per Zahlung an G..... M. 2500.

März 18. J. Rimeſſe an H. p. April 10.. 3200.

Mai 23. desgl. an K. p. Juni 20... 1650,40.

Juni 25. U. Tratte p. Aug. 5... 2250. Proviſion ½%. Porti und Stempel M. 6,50. 1 3

Auf Grund der ſchriftlichen Arbeiten wurden die Abiturienten zur mündlichen Prüfung zu⸗ gelaſſen, welche auf den 12. September anberaumt wurde. Von Königl. Provinzial⸗Schulkollegium war dem Unterzeichneten die Leitung der Prüfung übertragen worden. Das Curatorium war durch den Herrn Pfarrer Schmidt vertreten.

Die Abiturienten waren:

. Ed. König aus Fronhauſen, wird Civil⸗Supernumerar. 27. K. Löwe aus Belnhauſen, geht in die Prima einer Realſchule I. Ordnung, um ſich ſpäter dem Baufach zu widmen.

Beide Abiturienten erhielten das Prädicatgut beſtanden.

ein Exercitium,