Französische Sprache(4 Std. vöchentlich). Lektüre: Racine, Athalie und Michaud, Le Siecle de Louis XIV. Im Anschluſs an die Prosalektüre wurden mündliche und schriftliche Ubungen ange- gestellt: Sprechübungen, Inhaltsangaben, Über- setzungen, Diktate, freie Wiedergabe von Vor- erzähltem. Grammatik: Plötz. Lektion 58— 79 mit Auswahl unter Beziehung auf den Lesestoff.
Im Sommer: Pfeiffer. Im Winter: Rofsmann.
Englische Sprache(3 Std. wöchentlich). Lektüre: Dickens, A Christmas Carol. Im Anschluſs hieran wurden mündliche und schriftliche Ubungen an- gestellt: Sprechübungen, Inhaltsangaben, Über- setzungen, Diktate, freie Wiedergabe von Vorer- zühltem. Grammatik: Gesenius, Grammatik der englischen Sprache§§ 111— 232 mit Auswahl.
Im Sommer: Pfeiffer. Im Winter: Rofsmann.
Geschichte u. Geographie(3 Std. wöchentlich).
a) Geschichte(2 Std. wöchentlich). Geschichte des Mittelalters nach Pütz' Grundrils.
b) Geographie.(1 Std. wöchentlich). Über- sichtliche Darstellung der physischen und poli- tischen Geographie Europas und Deutschlands, sowie der österr.-ungarischen Monarchie nach Daniels Lehrbuch. F. Schmidt.
Arithmetik(2 Std. wöchentlich). vom 2. Grad mit einer und mehreren Unbekannten. arithmetische und geometrische Zinseszins- und Rentenrechnung.
Gleichungen
Progressionen, Uth.
Geometrie(3 Std. wöchentlich). Ebene und sphä- rische Trigonometrie. Stereometrie. Uth.
Darstellende Geometrie(2 Std. wöchentlich). Die Lehre von den Projektionen begrenzter Gebilde. Die ebenen Flächenschnitte unter besonderer Be- rücksichtigung der Kegelschnitte. Die Elemente der Lehre von den räumlichen Flächenschnitten.
A. Schmidt.
Physik(3 Std. wöchentlich). Abschluſs der Mechanik der festen Körper, die Lehre vom Magnetismus und von der Elektrizität.
Im Sommer: Lautz. Im Winter: Moureau.
Chemie(2 Std. wöchentlich). Die Metalloide. Einige Metalle, ihre Darstellung und ihre Verbindungen. Stöchiometrische Aufgaben.
Henrich.
Untersekunda. Cötus A. Ordinarius: Rofsbach.
Religion(2 Std. wöchentlich) komb. mit Cötus B. a) Protestanten: Alte Kirchengeschichte nach Noacks Hülfsbuch für den evangelischen Religions- unterricht.— Lektüre und Erklärung der Apostel- geschichte. Wiederholung der Bibelkunde, der 10 Gebote, des apostol. Glaubensbekenntnisses, des Gebetes des Herrn und der Kirchenlieder. Hochhuth.
b) Katholiken:(komb. mit Cötus B des Realg. und II 2 des humanist. Gymn.). Zweiter Teil der Kirchengeschichte, von Gregor VII. bis zum XVII. Jahrhundert, nach Wedewer:„Grundriſs der Kirchengeschichte“, 3. Auflage.
Wedewer. Deutsche Sprache(3 Std. wöchentlich). Die wich- tigsten Gedichte Schillers erklärt und memoriert. Das Wichtigste aus der Poetik. Dispositionsübungen im Anschlusse an behandelte Prosastücke aus Hopf und Paulsieks Lesebuch Tertiu. Alle drei Wochen ein Aufsatz.
Themata der deutschen Aufsätze: 1. Eine Ver- gleichung der Ballade Schillers„Der Ring des Polykrates“ mit der Erzählung Herodots. 2. Eine Beschreibung meines Studierzimmers. 3. Welche Gliederung und Gedankenfolge zeigt Schillers Ge- dicht„Die Klage der Ceres“.(Klassenarbeit). 4. Morgenstunde hat Gold im Munde(Chrie.). 5. Hirt und Jäger.(Eine Vergleichung im Anschlusse an Schillers„Alpenjäger“*). 6. In welchem Zusammen- hange stehen die Bilder 3—6 in Schillers„Lied
der Glocke?“ 7. Die Elemente hassen das Gebild der Menschenhand.(Klassenarbeit). 8. In- kann der Winter ein Künstler genannt werden? 9. Charakteristik des Jünglings in Schillers „Taucher“.(Klassenarbeit). 10. Wie läſst sich die Macht des Gesanges an einigen hervorragenden Balladen, Schillers und Uhlands er- kennen? Hochhuth. Lateinische Sprache(5 Std. wöchentlich).
a) Grammatik(3 Std. wöchentlich). Kasus- lehre nach Schultz' kleiner latein. Sprachlehre § 189— 238. Übersetzen nach Spiefs' Ubungsbuch für Tertia. Wöchentlich ein Domesticum oder Ex- temporale.
b) Lektüre(2 Std. wöchentlich). bello Gallico lib. VI u. I 30—51.
für
von
wiefern
besonders
Caesar de
Range.


