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ist, dasz Agamemnon einsieht, wie er ohne mich nichts auszurichten vermag,“ so hier Rreon:„dieselben Koloniaten, in deren Namen du mich unverrichteter Sache abzuziehen heiszest, die sollen dereinst, wenn ich dich einmal in meiner Gewalt habe, meine Zeugen sein, wie du deinen Freunden begegnest.“ Dasz aber Rreon noch im Gegensatz zu rougdòe den negativen Ausdruck 00—⁵⁴ hinzufügt(an dem Reisig solchen Anstosz nahm), das ist nur der Gegenschlag auf das 20„dο να ε⁶ ταμ ν des Oedipus:„Du berufst dich jetzt auf diese KRoloniaten und behauptest in ihrem Namen den Spruch zu thun— gut, ich will mich an diese halten, nicht an dich; sie, nicht dich nehm ich mir zu Zeugen, wie du deinen Freunden erwiderst, wenn ich dich einmal in meine Gewalt bekomme.“ Demnach scheint mir die Lesart, wie sie oben an der Spitze steht, die richtige zu sein. Dasz aber end- lich ola rjuœαea draueiger ⁴‿ς‿ ε oς ρσous„deinen Feinden ins Angesicht“ gesagt werden kann, wenn es auch nicht gerade die gewöhnliche Verbindung ist, wird nieht
zu bestreiten sein.
6. Oed. Col. 101 ff.
A1⁴ τ⁴ο,ꝑ9Heα iou ² duds ᷣ ειρ⁶ιαιννοσο ddze Ir*όαόααε ν⁴⁶³φ rœκ:— œτιασοονꝙ⁊τ⁷ĩď, 81 ⁴ꝓ yοωοο 1 ⁴⁴ι νμς ⁵αι, ε 0 901G Laατεεέ⁴οσν τοςι υelO³οτ᷑ ειις 900 1 ν. Endlich nach langer leidensvoller Irrfahrt hat der blinde Oedipus im Hain der Eume- niden zu Rolonos die Stätte gefunden, an der sein Leben sich entscheiden und seine Erlösung nahen soll. Zu den hehren Göttinnen fleht er jetzt, dasz sie ihm nunmehr die Erfüllung der Verheiszung gewähren, die ihm Appollos Wort“) gegeben hat:„es sei denn — setzt er in schmerzvollem Ernst hinzu— dasz das Masz meiner Leiden noch nicht voll wäre, dasz nach euerem Urteile noch etwas fehle an dem Lei- densdienste, in dem ich vor allen Sterblichen gestanden habe.“ Diese alte Erklärung der Scholiasten: l ⁴υνnGάτ eνςεν 24νι⁴νς εeεέκιαν τα τάαάαᷣ εαα ⁴eεε-
694 π08 91 16 μ☚α, der auch dem Sinne nach Reisig) folgt, ist nämlich meines
1) Ueber die verschiedenen Orakel, die Oedipus erhalten, soll vielleicht später einmal ausführlicher
gehandelt werden. 2) Enarratio Oed. Col. p. XL Age mihi deae praebete jam secundum effata Apollinis exitum vitae et commutationem quandam, nisi videor parum habere, semper qui fui aerumnis subjectus
maxumis mortalium.


