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2 (1857)
Entstehung
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und neuerdings wieder auch Dindorf und Schneidewin das handschriftliche T/1ευννε in nduνdde ändern zu müszen geglaubt, wie mir scheint, ohne ausreichenden Grund. Mit zνιᷣde meinte Schneidewin hebt Kreon nochmals hervor, dasz von ihm, dem, in dessen Hände der Staat den Auftrag vertrauensvoll gelegt, nichts arges zu befürchten sei. Dieser nochmaligen Hervorhebung seines vorgerückten Alters(gleich- sam der Hinweisung auf das Sabject der Sendung) bedurſte es jedoch nach dem bereits Vorgebrachten nicht mehr, wol aber einer Hinweisung auf den Gegenstand, auf das Object, um das es sich handle. Rreon sucht sein allerdings an dieser Stätte uner- wartetes und auffallendes Auftreten mit seinem königlichen Gefolge*) zu rechtfertigen und (wie bereits bemerkt) den Roloniaten jeden Grund ängstlicher Besorgnis, die sie durch ihre Blicke verraten, von vorn herein zu benehmen. Darum wehrt er erst jedem etwaigen Argwohn, als sei es auf irgend ein feindliches Unternehmen und auf einen gröszeren Siegesgewinn in Folge dessen abgesehen; dazu sei er doch nicht stark, nicht jugend- lich kräftig genug, zumal wider einen solchen Gegner, wie Athen; dagegen sprächen also, so zu sagen, subjective und objective Gründe. Dieser negativen Angabe folgt nun die positive: nicht auf solches Ziel sei sein Sinn gerichtet, sondern er verfolge viel- mehr nur einen sehr unbedeutenden Privatzweck, allerdings auf Befehl des Staates, also nicht in eigenem, selbstsüchtigem Interesse; der Zweck seiner Sendung sei ein völlig friedlicher und äuszerst geringfügiger, denn es gelte ihm nur um diesen alten armen Bettler Oedipus, den dessen Vaterstadt durch ihn, den Verwandten, zu einem beszeren Loos zu sich zurückentbiete.

Diesem Zusammenhange gemäsz verlangt demnach Fortschritt und Concinnität der Gedanken den Accusativ:

22*ꝑd⅜eνdοα 1eνε τν να⁴³³˙ν μmπ᷑νατανν εlGαυνσ⁶μιQιέιισάσιετιος τ Kædμεαντηε⁶ον.

5. Oed. Col. 813 f.(810 f. W.)

KP. 4⁴‿ειυςομαι το⁵ςσ⁶ν⁶ σςι, τςι ννέ roς †ιοus 0' dyrααεειν εννεμμανα, σ 4 πmw. So schreiben im Anschlusz an die codd. Par. B. T. Vat. Farn. unter den früheren Herausgebern Brunck, Schäfer, Reisig,*) unter den neueren Wunderz die Vaulgat-

1) V. 725(720 W.) 4N. dοσον εςsνεεαι KOBGy 6 1᷑ν odνα νέν πmOιν ndrεο

2) Jedoch nur vorläufig, wie er selbst sagt in d. comm. crit. p. 504patienter tuli seripta partim in omnibus, partim nonnullis in libris, quamvis ea vitio laborare persentiscerem.