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tigkeit auf Rindeskind, bei denen die seinen Bund halten, und gedenken an seine Gebote dasz sie darnach thun’— dieser gewaltige, warhaftige Trost des ewigen Lebens, der das Herz mitten in den Schauern des Todes dennoch felsenfest und freudig macht, ist ihnen fern geblieben, bis auch ihnen der Morgenstern aufgegangen und die frohe Botschaft von der erschienenen Gnade in das Dunkel dieses zeitlichen Lebens Licht gebracht hat;— ganz ähnlich wie auch das Heidentum wol die erste Hälfte des zweiten Verses der Genesis in ihrem Chaos, der rudis indigestaque moles, behalten hat; aber von der zweiten Hälfte desselben Verses:„und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser“ wiszen sie nichts.
Als Fluch der Sündenthat erscheint das vorhandene Unheil nur in dem beschränk- ten Bereich einzelner so zu sagen tragischer Familien oder Häuser. Von der ganzen vollen Warheit die aus Gott kommt, dasz nämlich dν§ν⁶ςσσeσρσαεον dαriα 218 T0 26 α.α ν ei[,1,9e„l* ϑα 1⁷ε dνμεαςν ⁴ ι£ςεαμοο α οdεαυς ic dννιασςι:ϑσιmCον—ςα 6 Sνœτs du⁵ev, sg, dyreg Juαoro“(Rom. 5. 12. 18. 19) ist es ein einzelner Funke, der seinen hellen Schimmer über einen kleinen Rreisz verbreitet. Der Fluch der Sündenthat wird von dem ν0, über den er sich in Warheit erstreckt, auf den Mikrokosmos eines Geschlechts, wie das rνmπονν ϑςμαμ IIe10100D,*) das Pelopiden- oder Labdakidenhaus beschränkt. Die einzelnen Glieder dieses Mikrokosmos bilden von dem fluchbeladenen Ahnherrn bis herab auf die letzten Nachkommen desselben ein zusammenhängendes Ganze, sodasz in der Sündenthat jenes ersten gewiszermaszen schon der Fluch aller andern Glieder desselben Hauses, die durch eine Blutsgemeinschaft-) verbunden sind, beschloszen liegt und Ring an Ring sich reiht. Innerhalb dieses ſluchdurchzogenen Mikrokosmos ferner ist es zunächst wieder nicht die todbringende Macht der duααεμ⁴α, der Verletzung des ganzen Gesetzes als solcher, die ihre zerstörerischen Wirkungen durch eines Hauses Glieder treibt, sondern nur das fortwirkende Unheil einer Hau Dtsünde gegen ein Gebot der zweiten Tafel, der Fluch der Mordthat und Blutschuld, der fort und fort um Rache schreit; die d⁶ενι Srijozovres sind es, deren sich die Geνυα Sεν Tν‿⁶e EoOuvues bis zur endlichen Vollziehung der letzten Strafe annehmen.“) Diese Sündenthat der Väter und was mit ihr zusam- menhängt wird heimgesucht an den Rindern bis ins dritte und vierte Glied; sie übt ihre dämonische α‿eiα über das ganze Unglücksh aus.
Und mit dieser Beschränkung des Umfangs jener Erkenntnis ist auch eine nicht zu über- sehende Beschränkung des Inhalts derselben in dem antiken Heidentum verbunden. Dasz die Fluchempfindung wesentlich nur der verzweiflungsvolle Schmerz über die Folgen der
1) Soph. Electr. v. 10. Vgl. Hor. carm. I. G. 8 saeva Pelopis domus. 2) Aesch. Prom. 59 10 Geν‿αꝓενες τοι ϑetνςν. 5) Soph. Electr. v. 112 f.


