Druckschrift 
1 (1888)
Entstehung
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36. Jäger ein, bereit mit schrägem Hieb zu treffen¹¹), und leicht gelingt es ihm, dem Unvor- sichtigen mit seinen weiſsen Hauern¹²) eine tiefe Wunde zu schlagen.

Das Wildschwein, das auch heute noch in Griechenland vorkommt ¹³), ist für das Altertum in Atolien¹⁴), am Parnaſs¹⁵), auf dem Isthmus¹⁶), bei Phelloe in Achaial), an der Pholoe, dem arkadisch-elischen Grenzgebirge¹s), am arkadischen Erymanthus und lakonischen Taygetus¹⁹⁵) bezeugt.

Seine Jagd mit ihren mannigfachen Wechselfällen wird von Xenophon eingehend geschildert ²⁰).

Der Hase.

Der gebräuchlichste Name für den Hasen ist 6 αeκας(daya s bei Homer); das ur- sprünglich als Beiwort gebrauchtescheu von ⁶υσοσειισνsich furchtsam ducken, sich drücken¹),(πα᷑.ασό)²) wird dann auch allein für Hase gebraucht¹). Eine andere Be- zeichnung ist dαumπuder Rauchfuſs).

Sehr anmutend ist Xenophons Schilderung seiner Natur und seines Wesens, in der sich der eifrige Jäger auch als feiner Beobachter der tierischen Eigentümlichkeiten bewährté): Man teilt die Hasen nach ihrem Aufenthaltsort in Berg-, Feld- und Sumpfhasen und solche, die überall zu finden sind, andererseits in eine groſse und eine kleine Art, die sich aulser- dem durch eine gröſsere oder kleinere Blässe vor der Stirn, durch dunklere oder hellere Färbung, durch mehr oder weniger Schwarz an der Spitze der Löffel, durch die Färbung der Augen und die Zeichnung der Blume unterscheiden. Der Bau des Hasen ist derart, daſs er stark und schnellfüſsig sein muſs. Kein Tier von gleicher Gröſse kommt ihm an Schnellig- keit gleich. Er läuft, indem er die längeren Hinterläufe auswärts vor die Vorderläufe setzt. Da die Blume zum Steuern zu kurz ist, giebt er seinem Lauf mit einem der beiden Löffel- die nötige Richtung. Ist der Hund dicht auf ihm, so senkt er den Löffel auf der bedrohten Seite, wendet sich schnell und läſst in kurzer Zeit alles was ihm nachjagt, wieder weit hinter sich. Er lauft am besten bergauf, weniger gut bergab. Hat er einen Vorsprung vor den Hunden, so hält er an und setzt sich aufrecht auf die Hinterläufe, um beim ersten ver- dächtigen Geräusch, das sein Gehör trifft, weiter zu laufen. Auf freiem Feld läuft er am weitesten, im Walde drückt er sich bald, immer aber kehrt er gern zu dem Platz zurück, wo er gesetzt und aufgewachsen ist. Im Winter lagert er sich gern an sonnigen oder wenigstens an solchen Orten, welche UÜberwind haben, da der Wind den Schnee darüber hin- weg trägt, im Sommer an schattigen Flecken, am liebsten auf angebautem Land. Im Lager

¹¹) II. 12 146: doxειααα τν αςοe vgl Hor. carm 3. 22. 1: verris obliquum meditantis ictum. Odyss. 19 450: 70440» dονπρναν σαον⁶ς ⁴dον urονισς disasseitwärts andringend. 12) doyε6doue II. 9. 539. 1¹³) Brehm 3 p. 545 ¹¹) II. 9. 538 f. ¹⁵) Od. 19 439. ¹⁶) Paus. 1. 27. 9. ¹⁷) Paus. 7. 26. 10 ¹s, Xen Anab 5. 3. 10. ¹⁸⁹) Od. 6 103 f. ²⁰) Cyn 10

¹) Curtius, Grundzüge der griech. Etym, 3 Aufl. p. 62 ²) II. 22 310. ³) II. 17. 676: 60 G 1. ½ 11E.) Ofter bei Aristot. z. B. h. a. 1. 18: 1 ⁸έ&◻οννιιά ναηχ dedd οναασσονε. ) Cyn. 5. Ich gebe seine Darstellung in etwas veränderter Reihenfolge der Einzelheiten.