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1 (1888)
Entstehung
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Vorliebe die Bienenstöcke leerte.) Und da die Bienenzucht den Reichtum mancher Gegend ausmachte,²) sahen sich die Züchter gleich dem Landwirte zum Kampf gegen ihn gezwungen Man stellte ihm aber auch nach, um ihn lebendig in seine Gewalt zu bekommen. Denn schon damals mulste sich der drolligtölpelhafte Geselle zur Rolle eines Tänzers bequemen, da Isokrates?) von jährlichen Schaustellungen zu Athen spricht, in denen sich Bären im Kreise drehten und andere Kunststücke vorführten. Zum Zwecke der Abrichtung muſste man ihn natürlich jung einfangen, was mit nicht unbedeutenden Gefahren verknüpft war, da die Bärenmutter, die ihr Junges verteidigt, als fürchterlich galt.

Zum Schlulſs hat ein Raubtier hier Platz zu finden, das, so häufig es war, in den homerischen Gedichten zufällig gar nicht erwähnt wird,

der Fuchs.

Nächst dem Hasen war er jedenfalls das am häufigsten vorkommende Wild auf dem griechischen Festland, während er nach Xenophons Zeugnis*¹) auf den meisten Inseln fehlte. In Böotien scheint er besonders häufig gewesen zu sein, da hier die sagenhafte Hetzjagd auf den teumessischen Fuchs spielt und Böotier mit Fuchsbälgen auf dem Markt zu Athen er- scheinen.*²*) Man jagte ihn demnach des Balges wegen, aber in erster Linie doch wohl wegen seiner Schädlichkeit. Denn er stellte allem nach, dessen er Herr zu werden hoffen konnte. Er brandschatzte die Hühnerhöfe,7³) überfiel arglose Hasen⁴) und vergriff sich sogar bei besonders günstiger Gelegenheit an Lämmern*) und Hirschkälbern.7) Auch Weinbergen stattete er bisweilen seinen Besuch ab.*) War er besonders hungrig, so begnügte er sich auch mit Mäusen ⁷⁸) und Cikaden,**) doch fiel seiner offenbaren Schädlichkeit gegenüber dieser geringe Nutzen nur wenig in die Wagschale.

Sein hervorstechender Charakterzug in der alten Fabel ist Bosheit, Hinterlist und Schlaubeit, die auch in mannigfachen Redensarten und Sprichwörtern betont wird Ganz allgemein ist adois als Bezeichnung eines verschlagenen Menschen.Verschlagen und bös- artig wie ein Fuchs,³,den Fuchsschwanz nachziehen,³¹)in die Fuſsstapfen des Fuchses treten,³²) d⁵αππεᷣνieνfuchsschwänzeln,)wo das Löwenfell nicht ausreicht, muſs man den Fuchsbalg ansetzen³¹) u. v. a. waren im allgemeinen Gebrauch. Die Beispiele, wie er andere Tiere durch Verstellung überlistet, sind überaus zahlreich.

Im Gegensatz zu diesen häufigen Erwähnungen steht die Seltenheit seines Abbilds in den Denkmälern der Kunst. Eine Thonschale, die in sehr naturwahrer Körperhaltung einen im Eisen gefangenen Fuchs vorführt, ist schon früher erwähnt.85)

⁶⁸) Arist. h. a. 8, 7. 3. 69) K. F. Hermann, Lehrb. d gr Antiq. IV. Privataltert. ed. Stark. p. 120.) r*oi αmOη³dég. 213. ¹¹) Cyn. 5. 24. 7ꝛ²) Arist. Acharn. 886.) Aesop. fab 225. 7⁴) Xen. cyn. 5. 4 24. ³⁵) Aesop. fab. 38. ⁷⁶) X. f. 247. ²⁷) Theokr. id. 1 48. 5. Arist. Ritter

(Kock) 1077. ²⁸) Arist. h. a. 6. 188. 7⁹) Asop. 400. ³⁰) Ar. h. a I 18: Fανονꝓναα αάρταοονα, 0lov dlαπάπ. ³¹) rn Alexx dlxενν ε⁴μεd⸗νμαεv. ³²) Plut sol. 30:.⁵αραμνέιααα ννιαι αety.

88) Ar. Wesp. 1241. ³⁴) ö70ν1ιν FcDqtxreα* 1⁸ονπαν, 11000,reO dAmμexijy. 85) Panof ka, Cabinet Pourtalès-Gorgier Taf. 29.