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1 (1888)
Entstehung
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Stelle in dem nach griechischem Original, wahrscheinlich nach einem Stück des Atheners Menander verfaſsten Pönulus des Plautus,5²) wo es im Wortspiel heiſst: Wir wollen den Kuppler Lykus(das griechische AuscoWolf) in einer Grube fangen.

Auſser den beiden Herdenräubern erscheint von Raubtieren in der Ilias zweimal der Panther(6 π⁴ασ⁴α⁸),

der aber im europäischen Griechenland sicherlich nicht vorkam, da die Volkssage, die des Löwen, Bären und Wolfes so häufig gedenkt, von ihm nichts weiſs. Er lebte nur in Klein- asien, wo er neben anderem Raubgetier z. B. am Ida hauste.5*) Seine Jagd wird einmal erwähnt: Wenn er das Gebell der ihn umringenden Jagdhunde hört, springt er kühn aus tiefverwachsenem Dickicht hervor und greift den Jäger an, unbekümmert um die Lanze, mit der dieser stechend oder werfend ihn verwundet; selbst durchbohrt sucht er noch in seiner Wut den Jäger zu schlagen.¹) Gleich dem Löwen und dem Wolf stellt er auch den Hirschen und andern Tieren des Waldes nach ⁵⁵) und liefert gleich jenen sein Fell zum Schmuck der Schultern.ö⁰) Der Bär(6 dοννιος)

wird nur einmal in der Odyssee erwähnt. Auf dem Wehrgehenk des Herakles ist er neben Ebern und Löwen abgebildet.ö) An zwei anderen Stellen ist unter doæros das Sternbild zu verstehen, das auch den Namender Wagen führt.5s) Diese Namengebung deutet auf die uralten Beschäftigungen des Volkes als Ackerbauer und Jäger. Jene sahen in dem Nord- stern die Khnlichkeit mit ihren Fahrzeugen, diese die Xhnlichkeit mit dem gewaltigen Raubtier des Waldes. Wenngleich Homer ihn nur einmal nennt, war der Bär doch in Griechenland keineswegs selten. Nach Pausanias war er auf dem Taygetus ⁵⁹) und im arka- dischen Hochgebirge, dem eigentlichen Bärenlande, zu finden. Schon der Name Arkadien deutet darauf hin. Atalante wird hier, von ihrem Vater ausgesetzt, von einer säugenden Bärin an Kindesstatt angenommen. ¹⁰) Im ersten messenischen Krieg fochten an der Seite der Messenier auch Arkadier in Wolfs- und Bärenfellen.) Nach Pausanias kam er im Altertum auch auf attischen Bergen,²) nach Plutarch auf den Waldgebirgen Thessaliens 63) vor. Heute findet er sich noch am Olymp und Pindus. ³*) Es ist natürlich der braune Landbär(ursus arctos).

Er heilst zottig,?) höhlenbewohnend ⁶⁰⁶) und allesverzehrend.) Aristoteles bezeugt, daſs er sich auch an den Tieren des Waldes und am Vieh vergriff und mit ganz besonderer

52) 1. 1. 59. 53) H. in Ven. 71. 5⁴) Il. 21. 572 f. 55) II. 13. 102. ⁵6) II. 3. 17 erscheint Paris, Il. 10. 29 Menelaos mit seinem buntfleckigen Fell geschmückt. 5) Od. 11 611. 5s) II. 18 487: dοννπι σν, S œ dένααν sixν τααεονασισν. ⁵6) 3. 20. 4; 8. 23. 9. 30) Ael. var. hist. 13. 1.) Paus. 4. 11. 3.) 1. 32. 1. 63) Plut Pelop. 29 64) Von der Mühle, Beiträge zur Ornithologie Griechenlands, 1844. p. 2. Heuzey, le mont Olympe et l'Acarnanie p. 131 stellt das erstere freilich als zweifelhaft hin: il parait que les ours sont inconnus dans l'Olympe. 6⁵) 1.*.αιαχαχ᷑ṽ,‚õʒ

h. h. 46. 66) οα⁶ᷣαἀες dιαοο Theokr. id. 1. 115. ³ꝛ⁷).ʃσm⁹ο. Arist. h. a. 8. 5.