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1 (1888)
Entstehung
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vowryytrye(der Hundeführer)²*), mit dem*τασασιεε⁸)(6 zνας εeπι⁴ἀνμ) begrifflich zusammenfällt. Der Jagdhund heiſst ιαωιν ϑeφοενιε, ²⁵) Hunde auf ein Schwein hetzen uννας σeεενν επ eοοτιςσ Guf, 30) Hunde anführen ztννα πꝓνεeνν³ι²) und dν̈κναιτν³) z. B. auf Hasen erl Aayoοds, und von einem gut auf der Fährte zu gebrauchenden Hund wird gesagt, dals er sich sehr gut auf dieselbe verstand(xνεοσι Tε⁶ν) ²). Für das Lager des Wildes finden sich die Be- zeichnungen) 46 ν(des Wildschweins) ¹) und*) edν⁷)(des Löwen) s), für das Getümmel der um das Schwein sich drängenden Hunde und Jäger το0G½G,6) und von dem die Hunde annehmenden d. h. sich ihnen stellenden Schwein wird déεovέν˙οσϑσσα gebraucht.**) Ein klagender Hase erhält die Bezeichnung ει.ικυ*ς,3s) sonst findet sich dafür lααα⁶ν³⁰)

Die Stellung der Jagd im Leben des nachhomerischen Griechen.

Die Bethätigung des weidmännischen Geistes, der aus den angeführten Stellen der homerischen Gedichte deutlich hervorleuchtet, hatte im Laufe der Jahrhunderte zunächst nicht nur keine Einbuſse erlitten, sondern dadurch einen wesentlichen Antrieb erhalten, daſs ihm im Rahmen der Jugenderziehung ein Platz eingeräumt war,!) der je nach dem Stammes- charakter und den landschaftlichen Verhältnissen hier weiter, dort enger umzogen erscheint.

Die Dorier, die aus den mit unermeſslichem Wald- und Wildreichtum gesegneten Bergen im Norden Griechenlands, in denen sie bis zu ihrem Aufbruch als Jäger und Vieh- züchter gelebt hatten, bis in die Südspitze der Halbinsel und zum Teil über das Meer nach Kreta gedrungen waren, bewahrten auch in ihrer neuen waldreichen Heimat die Jagdleiden- schaft, die sich in ihren verlassenen Sitzen an den Abhängen des Olymp in ganz besonderem Grade hatte ausbilden können, und galten auch dann noch als Muster eifriger Jäger, als in andern Staaten bei dem grölsten Teil der freien Bevölkerung an Stelle des begeisterten Strebens nach Abhärtung und Stärkung des Körpers das Gegenteil getreten war. Es lag ganz im Geiste der spartanischen Staatsverfassung, die die Heranbildung starker, körperlich gewandter und ausdauernder Jünglinge als das Hauptziel der nationalen Erziehung ansah, schon die Knaben bei knapper Nahrung und dürftiger Kleidung zur Jagd in den Schluchten und an den Abhängen des Taygetus und in den Niederungen des Eurotas anzuhalten. Mit

²⁷) II. 9. 120. ²⁸) Od. 19. 435: 05 ε& 6σασκdααηο εemραασmπιιες; vgl. 445: 6&rαeνονν⁸ες (sc. 2⁶νυαςσ) Ensfcav und Xenoph. Cyn. 10. 19: ds 1de vuννασς εμσ⁴ꝓονοσν und Apoll.: ol τ0 ⁴ναeς eneν οτες raς ενυν Ʒπηοαυν εοεας, zvenyoi. ²³) II. 11. 325. 3³¹) II. 11. 292.) Od. 19. 445. 32) Od. 17. 294. ³³) Od. 17. 317. ³¹) Od. 19. 439. ³⁵) II. 11.115. ³³) II. 12. 147 und 13. 472. 3*) II. 12. 147. ³³) II. 10. 360 ³3) 04d. 10. 163.

¹) Dr. Lorenz Grasberger, Erziehung und Unterricht im klassischen Altertum, III. p. 98 ff. 3