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2. Abth. (1845)
Entstehung
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punkte der Klaſſe von einfacher Nacherzählung bis zur wiſſenſchaftlichen Abhandlung, find geliefert worden in beiden Abtheilungen der Serta bei den Lehrern Dr. Baucke und Teuber 20, in der Regel von 14 14 Tagen; in Quinta a. bei dem Gymnaſiallehrer Stephan und in Quinta v. bei dem Gymnaſiallehrer Idzikowski 17, je 2, zuletzt je 3 Wochen einer; in Quarta a. bei Gym⸗ naſiallehrer Winkler 12, in Friſten von 3 6 Wochen; in Quarta b. bei Gymnaſiallehrer Dr. Pohl 18 in zweiwöchentlichen Friſten; in Tertia a. bei Gymnaſiallehrer Janske 17 in meiſt zwei⸗ wöchentlichen Zeiträumen; in Tertia b. bei Oberlehrer Kabath 14 in 24 wöchentlichen Friſten; in Secunda b. bei Oberlehrer Rotter 10 in Monatsfriſten, in Secunda a. bei Hilfslehrer Hägele 7, meiſt in Monatsfriſten; in Prima b. 11, in Prima a. 8, beides bei Oberlehrer Dr. Zaſtra, erſtere in Zwöchentlichen, letztere in Monatsfriſten. Lateiniſche freie Aufſätze wurden abgeliefert in Se⸗ cunda a. bei Oberlehrer Dr. Zaſtra 9, in Prima b. bei Oberlehrer Rotter 11, in Prima a. bei dem Director 9, ſämmtlich in Monatsfriſten. Den Ober⸗Primanern war, wegen der gehäuften Arbeiten für die Abiturientenprüfung, ein Aufſatz im Deutſchen und einer im Latein erlaſſen wor⸗ den. Franzöſiſche freie Aufſätze ließ Prof. Dr. Schmölders liefern in Prima a. 7, in Primab. 8. Die Certamen in den fremden Sprachen wurden in der Art fortgeſetzt und vom Director beauf⸗ ſichtigt, wie es im vorjährigen Programme S. 46 gezeigt worden iſt; certirt wurde, im Latein in

allen Klaſſen 10mal, nur in Prima a. wegen des Dazwiſchentretens des Abiturienten⸗Examens Hmal; im Griechiſchen in Quarta a. und b. 9mal, in allen übrigen Klaſſen 10mal; im Franzöſi⸗ ſchen endlich in Quarta a. und d. smal, in allen übrigen Klaſſen 10mal. Außer dieſen Certa⸗ men⸗Extemporalien wurden in mehrern Klaſſen noch beſondere von den Lehrern veranſtaltet und

durchcorrigirt. 2. Die ſittlich⸗religiöſe Bildung wurde, außer den bereits erwähnten Religionsſtun⸗ den, gefordert durch die Theilnahme aller Schüler am Gottesdienſte, ſowohl dem ſonn⸗ und feſt⸗ täglichen als der täglichen, nur kurze Zeit während der kürzeſten Wintertage ausgeſetzten heil. Meſſe vor den Lehrſtunden, wie durch den Genuß der heil. Sacramente der Buße und des Abendmahls, zu welchem alle Schüler viermal des Jahres angehalten wurden und wobei jedesmal eine beſondere Vorbereitung vorausging. Am 4. Mai wurden 54 Schüler zum erſtenmale zum Tiſche des Herrn mit würdiger, angemeſſener Feierlichkeit geführt, nachdem ſie vorher einen halbjährigen beſon⸗ dern Unterricht dafür von dem Religionslehrer erhalten hatten, welcher auch für den Empfang des heil. Sakraments der Firmung eine größere Zahl von Schülern in einer Reihe von Stunden vor⸗ bereitete. Das ſittliche Wohl der Schüler zu fördern war ferner der Zweck der häuslichen Beauf⸗ ſichtigung und Ueberwachung der auswärtigen Schüler, welcher ſich, mit dem Director und Re⸗ ligionslehrer, die Ordinarien unterzogen, ſo unvollkommen ſie auch bei der Größe der Stadt und der ſonſtigen Fülle der Geſchäfte des Lehrerperſonals bleiben mußte.

3. Die Trennung aller Klaſſen in Doppelklaſſen, die in den untern vier ſich coordinirt, in den obern beiden ſich ſubordinirt ſind, iſt in dieſem Schuljahr zum erſten Male vollſtändig durchgeführt worden. Vereint blieben die Parallelkurſe der untern vier Klaſſen nur in der Religion, im Schreiben und Geſange. Die Vortheile dieſer Trennung für die beſſere Durcharbeitung muß⸗ ten ſich ſofort fühlbar machen und werden ſich von Jahr zu Jahr in immer ſchöneren Früchten zeigen. Für den möglichſt parallelen Gang der ſich coordinirten Klaſſen iſt Sorge getragen wor⸗

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