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2. Abth. (1845)
Entstehung
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Von den obengenannten 5 Lehrern im erſten Jahre dieſer Periode war am Ende des zweiten Studienjahres 1778/⁄29 keiner mehr vorhanden, da Neumann und Goch nach Glatz abgingen, wo erſterer, wie gemeldet 1780, letzterer ſchon am 18. Novem⸗ ber 1779 ſtarb, Rupprecht nach Neiſſe, auch Hausladen nach einem andern Orte ver⸗ ſetzt wurde und Rottmann von Roͤder Profeſſor der Staatengeſchichte an der Univerſi⸗ taͤt wurde. Fuͤr ſie traten ein als Lehrer der untern Klaſſen Carl Thaul, Ignatz Koͤr⸗ ber, Johann Kneſowesky, als Oberlehrer Anton Steiner und Ambroſius Kollenetz. Von dieſen diente Thaul dem Gymnaſium bis 1783 durch 6 Jahre, worauf er Proofeſſor der Mathematik an der Univerſitaͤt wurde und dieſes Fach, wie wir von ſeinen Schuͤlern gehoͤrt zu haben uns erinnern, mit Auszeichnung betrieb. Er ſtarb den 4. Januar 1802. Koͤrber blieb Lehrer der untern Klaſſen bis 1784, ging dann in die oberen Klaſſen uͤber, denen er bis 1789 ſeine Kraͤfte widmete, worauf er Profeſſor der Philoſophie an der Univerſitaͤt wurde und bis Ende des Zeit⸗Abſchnittes blieb. Bei ſeinem Abgange wurde er Superior der Reſidenz zu Brieg und ſpaͤter Lehrer am Gymnaſium zu Glaz. Er ſtarb waͤhrend der Belagerung dieſer Feſtung zu Wilmsdorf den 16. Juni 1807. Kneſowesky lehrte nur 2 Jahre von 1779 81 hier, worauf er nach Neiſſe ging, wo er erſt 1827 geſtorben.(Vergl. Nowack Schriftſteller⸗Lex. IV. 61). Zahlreiche latei⸗ niſche Dichtungen ſind von ihm zu vielen Gelegenheiten erſchienen. Ueber A. Steiner iſt im Obigen das Erforderliche gegeben. Kollenetz haben wir auch bereits oben als Schul⸗ praͤfect kennen gelernt. Vorher war er von 1779 84 Lehrer der oberen Klaſſen ge⸗ weſen. Seit 1785 iſt er von Breslau abgegangen, es iſt nicht zu ermitteln, wohin.

In die Stelle der genannten waren nach und nach andere eingetreten und bei ihrem Abgange wieder von andern erſetzt worden, nehmlich Joſeph Prillmeyer, Johann Grollmus, Tobias Hoffmann, Ignaz Preuß, Georg Mogalla, Dominicus Gubitz, Eli⸗ gius Jung, Nicolaus Miclis. Der erſte derſelben, Prillmeyer, ſchied ſchon nach einem Jahre 1782 aus und war zuletzt Stadtpfarrer zu Schweidnitz. Ueber Grollmus iſt im Vorigen alles beigebracht. Tobias Hoffmann gehoͤrte dem Gymnaſium 2 Jahre, war dann mehrfach anderweitig von 178496 beſchaͤftigt; dann trat er als Profeſſor der Theologie ein und wir werden ihn in dem Folgenden als ſolchen und als Mitglied der dann organiſirten Schul⸗Behoͤrde wirken ſehen. Preuß gehoͤrte dem Gymnaſium als Lehrer der Gymnaſialklaſſen von 1783 87 anz kuͤrzere Zeit noch, von 1784 86 lehrte an demſelben Gubitz; nur ein Jahr 178 ⁄/67 Miclis, worauf alle Breslau verlie⸗ ßen. Dagegen iſt das Leben Mogalla's bekannt.(vergl. auch Nowacks Schriftſteller⸗ Lex. IV. 77). Falſch iſt uͤbrigens, was dort geſagt iſt, daß er als erſter weltlicher Profeſſor am katholiſchen Gymnaſium in Breslau angeſtellt worden, da die Verpflich⸗ tung der Lehrer an den ſchleſiſchen katholiſchen Gymnaſien zum geiſtlichen Stande erſt durch das ſpaͤter zu erwaͤhnende Schulreglement vom 26. Juli 1800 aufgehoben wurde. Die Prieſterweihe hatten auch zu Zeiten der Jeſuiten die Gymnaſial⸗Lehrer meiſt noch nicht erhalten. Nach 3 Jahren ſchied Mogalla ganz aus dem Lehrſtande und bildete ſich fuͤr die mediciniſche Laufbahn aus. Er ſtarb, wie bekannt, den 14. October 1831 an der Cholera als Regierungs⸗Medicinalrath zu Breslau. Jung endlich lehrte am