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in quosdam locos Aeschyli.— Unter den angekauften nennen wir Schäfers deutſche Litera⸗ tur; Seneca ed. Fickert; Strabo ed. Casaubonus; Cic. de finibus ed. Madvig; Kruſe's Hellas; Schafarik's ſlaviſche Alterthümer; Krüger's lat. Grammatik; Kirchner's akademiſche Propädeutik; Hieke, der deutſche Sprachunterricht; v. Klingers Werke; Rinne, Geſchichte der deutſchen Literatur; Poésies par Fréderic II. Kochs Synopsis florae Germanicae.
Die Jugendbibliothek beſtand am 1. Auguſt 1842 aus 1574 Werken in 3326 Bänden;
Dazu kamen bis zum 1. Auguſt 1843 a) durch Ankauf 443 ⸗ 115„ b) durch Schenkung 2⸗ ⸗ 2 ⸗ Beſtand am 1. Auguſt 1843 1598 ⸗ in 3443 ⸗
Mithin betrugen an dieſem Tage beide Sammlungen 5660 Werke in 10712 Bänden.
Die beiden Geſchenke waren Gloger's Naturgeſchichte, 1. Band und Unverricht Anlei⸗ tung zur Pflanzenkunde, beide von ihren Herrn Verfaſſern.
Unter dem Ankaufe heben wir hervor: Schwab's deutſche Proſa; Lenau's Albigenſer; Immermann'’s Merlin, Friedrich II. und Memorabilien; Schuch's römiſche Privatalterthümer; Benſen's griechiſche Alterthumskunde; Alzog's Kirchengeſchichte; Kaupp's Thierreich; Wackerna⸗ gel's deutſches Leſebuch; Eylert's Friedrich Wilhelm III.
Der phyſikaliſche Apparat erhielt unter andern eine electriſche Batterie mit ſechs großen Flaſchen; einen electriſchen Entlader mit iſolirtem Tiſchchen nach Henly; eine Kette aus Plati⸗ nablech nach Grove.
Der geographiſche Apparat erhielt als Geſchenk des Herrn Vicedechant Baumert einen Homannſchen Atlas; angeſchafft wurden unter andern zwei Wandkarten von Hälſig, die beiden Hemiſphären darſtellend und die Fortſetzung des Sohrſchen Atlaſſes.
Der naturhiſtoriſche Apparat erhielt als Geſchenk des abgehenden Lehrers der Natur⸗ geſchichte Herrn Dr. Gloger 37 kryſtallographiſche Modelle.
Auch die Sammlungen an Muſikalien und Vorzeichnungen erhielten aus den, ihnen zugewieſenen Fonds zweckmäßige Vermehrungen.
III. Unterstützung armer Schüler.
1. Stipendien.
Mit großem Danke haben wir es zu erwähnen, daß zahlreiche Schüler des Gymnaſiums von einem Hochwürdigen Domkapitel mit Stipendien bedacht worden ſind, auch eine nicht geringe Anzahl derſelben aus der von Garnierſchen Stiftung und den andern Fonds Unterſtützung durch das Königl. Hochlöbliche Provincial⸗Schul⸗Collegium erhalten hat. Der Director betheilte ſta⸗ tutenmäßig 18 Schüler des Gymnaſiums mit dem Caspar von Obergſchen Stipendium, ſo wie die beiden Jungnitzſchen Stipendien durch die verfaſſungsmäßigen Collatoren vergeben wurden.


