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1. Abth. (1843)
Entstehung
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Empfohlen wurden überdieß von der Hohen Behörde unter dem 24. Juli 1842 das von Winiewski angefertigte Verzeichniß aller Programm⸗Abhandlungen; unter dem 22. Septem⸗ ber das Leſebuch von Pütz und Remacly;z unter dem 12. November das Muſeum des rheiniſch⸗ weſtphäliſchen Schulmänner⸗Vereins; unter dem 10. December die Wand⸗ und Schulkarte von Paläſtina von Dr. Beilling in München..

B. Chronik des Gymnaſiums.

Nachdem die Aufnahme der neuen Schüler am 3. und 4. Oktober vollzogen und dieſelben, auf Grund ihrer beigebrachten Zeugniſſe in ihre reſp. Klaſſen eingewieſen worden waren, mit Vorbehalt derer, welche, durch Privatunterricht vorbereitet, erſt den 5. zu prüfen waren, wurde an dieſem letzteren Tage das Schuljahr mit dem Veni sancte spiritus eröffnet und nach der kirchlichen Feier im großen Saale vom Director den Schülern nach dem Motto: Ora et labora, eine An⸗ weiſung zu zweckgemäßer und fruchtbringender Einrichtung ihrer Studien und ihrer Lebensweiſe unter Hinweiſung auf die Schulgeſetze gegeben. In dieſen Tagen hatten ſich auch alle Schüler ihren reſp. Lehrern vorgeſtellt und hatten Mittheilung ſowohl über den Stundenplan als über die anzuſchaffenden Bücher erhalten. Donnerſtag den 6. Oktober begannen die Lehrſtunden mit ei⸗ nem Perſonale von 8 ordentlichen Lehrern, einſchließlich des Directors, einem interimiſtiſchen, einem Collaborator für Naturgeſchichte, einem Hülfslehrer für franzöſiſche Sprache, den drei techniſchen Hilfslehrern für Zeichnen, Geſang und Schreiben und mit zwei Candidaten und Mitgliedern des pädagogiſchen Seminars, zuſammen mit 16 Lehrern, denſelben, welche am Ende des vorigen Schuljahres an der Schule gearbeitet hatten. Die Schülerzahl ſiehe hinten bei der Statiſtik Das erſte Ereigniß, das in den geordneten Lauf des Unterrichts eintrat, war die Feier des Geburtstages Sr. Majeſtät des Königs. Der Director ſprach vor der Ver⸗ ſammlung der Lehrer und Schüler über die Frage: Von welch' hohem Werthe iſt das Leben und Wirken eines guten Fürſten für ſein Volk? Durch zweckmäßige, vom Sängerchor ausge⸗ führte Geſänge wurde die Feier erhöht. Waren beim Beginne des Schuljahres keine Verände⸗ rungen unter dem lehrenden Perſonale, wie ſonſt wohl vorzukommen pflegen, eingetreten, ſo brachte die nächſte Zeit deren eine große Menge, zum Theil ſehr unerwartete. Bereits von dem 1. December an,(ſiehe Verordnungen Nro. 5), ſollte der bisberige interimiſtiſche Lehrer Huber ſeine hieſige Stellung mit einer andern in Gleiwitz vertauſchen, und da ſein Amtsnachfolger, Dr. Pohl, bereits einige Tage früher hier eintraf, wurde der abgehende Lehrer ſchon am 24.