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sten Leiden wurde uncd wont affem seinen frühen Tod herbeigeführt hat. Schon in den Knabenjahren litt er sehr an periodischem Kopfschmerz und verfiel im besten Jünglingsalter oft in eine tiefe Melancholie, die zuletzt in eine lange daurende Hypochondrie ausartete.
Im Jahr 1806 verlor er durch den Tod seine Mutter. Diese schwere Prüfung stählte den religiösen Sinn des Knaben, der sich nun an seine Geschwister mit grenzenloser Liebe anschloſer Einer zeiner tern Brüder, der sich den Studien ge- widmet hatte, nahm vier Banr fraufk eine P bree en am Gymnasium in Ru- dolstadt an Diesem folgte Ludwig in den neuen Wohnsitz, Hier reiften bald vom treuen Bruder gepflegt, unter der Leitung trefflicher Lehner, in einer Schule, die sich der b dern Obhut ei huldvollen Fürstin erfreute, jene ersten Früchte des, jugendlichens Strebens deran Rlüthen bei ihmtschom in der Kindheit sichtbar gewordenwaren. Er Wurde bald mit den herrlick Alterthuns vertraut. Homer und hokles zogen ihn an. Sein glücka liches Gedächtnils kam ihm hien'sehr zu Statten. Die Antigone konnte er als Se- lectaner vom Anfang bis zum Ende hersagen, Der Homier wurde fast micht aus der Hand gelegt. Die jedles Talent uvadreieh aufmunternde Fürstin Miu ihm ein schönes Exemplar dieses Dich kt.„Doch übe. E die Liebe au den, Griechen weurden die Eäker beg 1 n nicht 1 Im Lateinischen schrieb und disputirte er mit Geläufigkeit, trish mit Eiter das Stu- dium des Hebräischen und legte sich mit Erfolg auf die neueren 2erach e⸗ unter denen die euglische, italieni hellund gewe gröſsere
So sein geistiges Streben aut Aar Schule. Daldsun aber vind a unser ee Blick wieder getrübt, wenn wir ihn auch hier mit den schmerzhaftesten Leiden des Körpers rin- gen seben. are8tit Kopfsck haltende Brustbekl und die oben
äh hondrisch Anfälle ihn von Zeit zu Zeit in eine sehr trüb⸗ Smmung⸗ die nur der Umgang mit den Schwestern, dem Bruder und des- sen Gattin, die seine Nelrune zur- Mlusihe Desrnaen zu beleben' vessncdac auf- heitern konnte.
Den Sommer d. J. 1812 brachto er zu Oanabrück an vaterlicheh Mause bei
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seinem ältesten Brader zu, der die Handlung des Vaters fortfühete, und bezog dann gegen den Herbet die Universität Göttingen. Die jerzr auerst erfolgte gänz- liche Trennung von den Seinigen muſste ihm bei seiner ächlichen Gesundhei
doppelt schwer fallen. Indels fand er hier bald treffliche Fwunde, oänten denen wir Bunsen, jetat Legationsrati in Rom, Eunst Sechulze, den Dichter der he- zauberten Rose und Becker aus Gotha anführen, in deren Kreise er süberaus


