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Fortsetzung (1879)
Entstehung
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Einſtuß, welchen der verſchiedene Anfang des Sabes auf die rhythmiſche Bewegung des Verſes ausübt, hier im Weſentüchen derſelbe iſt wie dort, ſo würde es nur zu Wiederholungen ſühren, wallten wir die einzeluen Fäle noch einmal durchgehn. Hinzuzufügen iſt nur daß dieſe Sätze auch, ie jene, nach dem 5. Trochäus ſo wie nach der 5. Diäreſe begiunen können: in erſtern Falle wird dann ſehr häuſig ein Gegenſatz bezeichnet; in lezterm aber beſteht der Satanfang gewshnlich aus zvei einſilbigen Worten, die zugleich als Vergende ebenſo wie die Worte nach dem 5. Trochäus ſehr ſtarie Vetonung haben

XI. 638. at alter it, V. 200. VIII. 872. IX, 280, cum s S1. malnf Nomine dirorum

Demmnächſt iſt die Steltung zu berückſchtigen, welche die Schlüſſe der Sätze und Satzglieder zum Schluſſe der Verſe und Verstheile einnehmen. In dieſer Bezichung haben wir zuei Fälle zu unterſcheiden: Die Schlüſſe fallen entweder zuſammen, oder ſie colldiren mit einander.

Die erſte Stellung kommt bei ruhigen Beſchreibungen, Schilderungen und Erzählungen vor und iſt für die rhythmiſche Malerri an mnd für ſich von keiner Bedentung. Man vergl. folgende Stellen: II, 14. 1. 727h. VIl, 767. 768. 674 678. etc.

Ganz anders ſicht es mit dem hweiten Jalle: durch jene Collſſon trifft die Betonunz auf andere Vers⸗ ſtelln als gewhnlich; der Gang der in Weſenllichen gleichgebauten Hexameter gewinnt Abwecholung, die rhyeh⸗ miſche Bewegung der Verſe Maumichaltigkeit und Leben. Wir wollen hier der Kürze wegen nicht die einzelnen Stelen des Verſes aufzählen, an welchen der Satz ſchliehen kann, ſondern nur im Allgeminen die für die röythmiſche Malerei wichtigſten Momente hervorheben.

a) Die in nachfolgende Verſe übergehenden Schlußzworte von Sätzen oder Sattheilen erhalien ſehr ſtarke Betonung, beſonders wenn mit dem Uebergange Verſchiebung oder Auceinanderſtellung verbunden iſt.

VII, 204. Vidorut ex alto tanti mireula monstri Liher. IV, 375. ficiesdue inducitur ulis Una. VII, 340. Sternitur incursu nemnus, et Dropulsa fragorem Sileu daf.

*) Beſonders lebhaft und plöblich iſt die Unterbrechung des Rhythmus, wenn ſie noch vor der Haupt. cöſur eintritt alſo nach dem 1. Trochäus, nach der 1. Düreſe oder der Trithemimeres; namentlich wird durch einen dakthlichen Uebergang ehvas Gevaltſames bezeichnet:

VIII, 338. Hinc aper excitus medios violentus in hastes Vattr, VIII, 343. Ille ruit spar- gitaue eanes, ut quisceue fureuti Chstat cf. VI, 612. IV, 175. ut illi Bt mens, et quod opus

rilis dexira tenebat Ereidit. cf. V. 369. IX, 78. lnicit. 128. Traieit. 212. Aspicit. 765. Aestuat. XI, 239. Oecupat. 240, Vim Jarat. a25, lupulit. V. 34. Ct Stetit illa toro, stratis tum denique Perscus Iazilit. II, 567. NMe petütz III, 123. AHarte eudunt. GTl. Sire timr. IV, 729. Ore vomt. V, 204. Ense ferit. VIII, 288. Spuma ſuit.

Jc) Richt der Uebergang über die Penthemimeres hinauns, ſo wird dadurch weite Ausdehmmg, fort⸗

lauſende Benegung und fortyeſette Thitigtit bis zu einem beſtnmten Ziele u. dgl. bheihnet. IV, 457. ta Praebebat Tityas lanianda, noxemque lugeridus distentus erut. VIII, 165. Ht nuno ad fontes, uune ad mure versus apertum Incertas exerect aduas: ita Dacdulus implet Iunumerus errore vias. XI. 338. veloxque cupidine leti Vertice Parnasi potitur.

¹) Soll Aufregung und Ungeſtüm, Schreckiches und Gewaluiges gemalt werden, ſo ſid oſt mehrere Verſe nach einander durch Gedankenübergänge verbunden; auch läuft bisweilen ein einziger Satz ohne Unter. brechung des Sinnes durch mehrere Herameter hindurch:

1, 182. Non ewo Dro mundi ragno magis anxius illa Temestale fui, qua e parabat lnieere unguipedum captiro hruechia cnelo-

ta est Argolis Alomene, cf. IV. 496. e meiit Alemene: I, 678. at t,(uisquis s,

III.