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Fortsetzung (1879)
Entstehung
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weil ſie an den Hauptſtlen ſtehen, gewshulich am ſtärſſten betont; auerdem iſt der Uebergang des Gedankens in den folgenden Vers und die darnach eintretende Pauſe für die rhyihmiſche Bewegung von beſonderer Bedeutung. Wir wollen die Beiſiile zu den verſchiedenen Arten dieſer Sätze nach der Anfangsſtelle georduet anführen, die nie vor die Penthemimeres fällt, und einige kurze Bemerlungen hinzufgen. Die Säte können alſo reichen:

a) von der Penthemimeres bis zur folgenden 1. Diäreſe. In dieſem Falle iſt beſonders das Schlußwort des Sades, welches in der Negel ein Datthlus iſ, charakteriſiſch, da es im Anfange des folgenden Verſes kräftig hervortönt und durch die Sinnpauſe, welche es begleite, ſtar von dem übrigen Theile des Verſes getrennt wird.

VII, 602. Moc me cam coniuge cara Perdidit. VIII, 611. fnctum mimbile eunctos Morerat, V. 258, volui mirahile factum Ceruere. II, 51. utinam promissa lieeret Non dare! XIV, 679. nedus enim sibi notior ille est Ouam mihi.

h) von der Penthemimeres bis zur folgenden Trithemimeres. Auch hier treien die Anfangsworte vor letzterer ganz beſonders dalltönend hervor, doch kann auch das Anfangswort des Sabes oder das Schluß des erſten Herameters ſowie beide zugleich den Hauptton haben. Sätze dieſer Art kommen ziemlich häufig vor.

VII, 110. tamen illis Aesone natus Ohwius it. XIII. 340, uhi sunt ingentia mugni Verba riri? VIII, 660. mensam succincka tremensque Bwmit anus.(Die Unterbrechung der Versbewegung durch den Lbſchuitt des Gedankens iſt in dieſem Verſe beſonders maleriſch) ef. VII, 46. 346. 704. XIl, 66. XII, 16. deejmum dilatus in annum Hector erat. VII, 794. iaculo quod crimen in inso est? Phocus ait. NI, 697. unltum fuit utile fecuom Ire mihi.

c) von der Hephthemimeres bis zur 1. Diäreſe: X. 400. nec sentiet umqquam Hoo pate

d) von der Hephthemimeres bis zur Trithemimeres: VI. G2. quid pasit, ab illo Admonita est. VII, If. acciußere et emnnem Pelle morann! NX. 672. hurs ultima eursus Restahat.(Dier iſt neben dem Abſchnitt des Sinnes auch der maloſſiſche Wortfuß charakteriſiſch.)

e) von der Hephthemimeres bis zur Penthemimeres. Dies ſidd die längſten Säte dieſer Art und nicht eben ſelten; ſie find beſonders gerignet zum Ausdruck von Gegenſäten:

V. 520 aod rapta, feremus, Dummodo recddat eam. VII, 19. aliudque cuhido, Mens aliud suadet.

) von der bukoliſchen Cäſur bis zur Trithemimeres. In dieſen kurzen Säben hat jedes Wort ſeiner Stellung wegen einen ſtarten Ton:

II, 92. aspiee rultus Fœxe meds.

9) von der bukoliſchen Cäſur bis zur Penthemimeres. Auch die Worte dieſer Säbe haben ſarken Nachdruck und bezeichnen daher entſchloſſene und kühne Reden und Thaten:

VIII, 76. ire Per ignes Kb gladios ansim. NIIl, ripit ensem, Rt emens Jie certe

¹ von der bukoliſchen Cäſur bis zur Hephthemimeres: VIII, 133. coquii ad aures Perreniunt mea dicta tuas?(Hier iſt die Ueberſchreitung der gewöhnlichen Gäſur für den Gedanken charakterſtſc)

i) vom 5. Trochäus bis zur 1. Diäreſe. XI, 740, at ille Semserat. Beſonders kräfäig, weil tloß aus Versſchluß und Versauſang beſtehend.

) von der 5. Diäreſe bis zur Penthemimeres: XIV, G78. PDro quo Me quoqne piguus habe.

1) van der 5. Diäreſe bis zur Hephthemimeres: IX. 790. num qune Femina nuper eras, puer es.

3 8. 4. Iſ der Satz länger als der Herameter, ſo kamm dies den äuherlichen Zweck haben, daß die rhythniſche Bewegung durch den Versbergang belebt und Einförmigkeit derſelben dadurch vermieden werde, daß alſo nicht zu oft nach einander der Abſchluß des Gedankens und des Verſes zuſammenfalle. An der Regel wird ſich jedoch der Dichter bei der Verlängerung des Satzes iber den Bers hinaus von dem innern Zwecke leiten laſſen, daß dadurch der Gedanle ſowohl der Form als dem Inhalte nach den entſprechendſten und voll. tommenſten Ausdruck ſinde. Nicht liebt es aber die Poeſſe, wie die Proſa im redneriſchen und hüſriſchen