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II, 214. Parra queror. magnae perount eum moenibus urbes— VII, 743. Ila nihil. tacito tantummolo vicka pudars— NI, 688. Uhhra fuft. sodet umnhra tamen munifesta—
Mit dem zweiten Trochäus ſchlisſt in den Metamorphoſen kein ſelbſtſändiger Sat ab, der mit demſelben Hexameter beginnt; ebenſo wenig mit der zweiten Diäreſe. Am häufigſten dagegen ſchlißt ein ſolcher Sat mit der Penthemimeres, was in dem ganzen Gedichte ungeſähr 70mal der Fall iſ. Wegen ihres geringen Unfanges kommen dieſe Säte bei kurzen Schilderungen vor, oder dienen zu Ueberleitungen oder zum Abſchluß des Voraufgehenden; namentlih zu lezterm Zwecke werden ſie ſehr hänſig vervandt:
XII, 242. Vinu duhant animas.— V, 341. Ia caneniln mi VII, 520. Ordine uune ro- petam.— I, 566. Vinierat Pacan.
Weil ſie aber mit dem Aufange des Verſes beginnen und mit der Haupteiſur ſchliehen, ſo ſtelen ſie oſt einen Gedanken auf eine ſehr nachdrucksvolle Weiſe dar; ſie enthalten ſerner eutweder einen Gegenſatz des Folgenden oder Varaufgehenden, oder eine rage, einen Ausnif, einen Wunſch, oder bezeichnen Eniſchloſenheit, Drohung, innere Erregung:
1 517. Juppiter est geu
XIII, 855. Hunc tihi do socarum.- J 630, Tuee siuit hsei. cum sol kellurs suh alta est, Ciaudit,— VIII, 879. Quid muror exteruis? N, 400. Quid rear ultarius? III, 451. Cuisquls es, huc exit X, G33. Virers dixnus eras! VII, 37. Di weliorm velintl,— VI, 288. Ullu malo est anda. IX, lor, potero.— II, 474. Iiaud inpune fercs. VIII, 497. Haud euidem patiur.— XlI, omncs. VIII, 279. Tangit et iru deos.
Mit der weiblichen Cäſur im 3. Fuße ſchliet nur in zwei Verſen der Satz ab:
VI, 572. Quid faciat Philommelae IX, 500, Sunt superis sun iurm.— und zwar wird in dem erſten Beipiele, entſyrechend der Bedeutung der weiblicen Hauptäſur, die Rathloſgteit der Philomele, in dem zweiten die Unſchlüſſiggeit der Byölis ausgedrück.
Mit der dritten Diäreſe enden keine Site dieſer Art; nicht ſelten dagegen mit der Hephthemi⸗ meres. In dieſem Falle iſt an Manches zu erinmern, was oben Cat. Il. über die maleriſche Bedeutung dieſer Haupieiſur geſogt wurde. Da dieſe Ste ſchon über die Hilfie des Herameters hinausgehen und die⸗ jenigen an Umfang übertrefſen, welche mit der Penthemimeres ſchlißen, ſo bezeichnen ſie auch nur in einigen Fällen gleiche Verhältniſſe mit den leztemm; ſo z. B. dienen ſie wie jene zur Ueberleitung und zum Abſchluſſe geuwiſſer Abſchnitte ader zum Ausdrucke von ettras Großem und Gewalligem Zlateriumm superabat opus. nam Muleiber illie— XII, 592. Credita res anctore suo est. IV, 657. Cuantus erut, mons fictus Atlus.—
n andern Fällen dagegen dricken ſie innere Hemmung aus, Bedenken und Rene, Ernſt, Traurigkeit und Schrecen.
VII, 19. Sed grarxat inxitam nora vis. VIII, 492. Deſeciunt ad coepta manus. II, 49. Pac nituit jurasse Datrem. VIII, 48. Uleiscor facioque nefus. XIII, 525. Non hacs est fortunn domus. XI, 50. Membra iaeeut disersa lom
Wie aus den Beiſpielen hervorgeht, iſt hier die Hephthemimeres von der Trithemimeres unterſtütt; durch Säte dieſer Art wird auch bisweilen ein Contraſt bezeichet: X. 607. Neo virtus citra geuus est. XIV, 595. Qmaedue petis, Dro quoque petis. Geht dagegen eine Cäſur im 3. Fuße voraus, ſo wird das auf dieſe Folgende beſonders hervorgehoben: VIII 92. Praemia nulla peto, nisi to. XIII, 173. Quod Thebae cecidere, meum est.
Noch iſt zu bemerken, daß durch dieſe Säte wie auch durch die weiter gegen das Ende des Verſes hin ſchliehenden gleichmäßig fortlaufende Bewegung ausgedrickt wird, z. B. XV, 697. Iupulernt loris aurm ratem. Wegen der verſchiedenen Linge läßt O. bisweilen Säte, die mit der Penthemimeres ſchließen, mit dieſer Art abweczſel
1. 511. Curre, fugamdno inhibe. malemtius Cui piaceas, inquire tamen.
usoduar ipse.


