Druckschrift 
Fortsetzung (1879)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Verſes reiht. In der Regel trift in dieſem Falle nit dem Ende des erſten Verſes ein Sazbſchnitt zuſannnen, wie dies in dem folgenden Beipiele zweimal nach einander vorkommt: II, 294. cireumspieo utrumdne, Pumat uferqne polus. quos si ritiurerit ignis, Atria vestra ruent.

Der Grund dieſer Stellung iſt wohl darin zu ſuchen, daß nicht bloß dielenigen Worte des Satzss, welche den erſten Vers ſchließen und den folgenden beginnen, ſondern auch die Anfangs und Schlußworte des Satzes in der Ciſur einen erhöhten Nachdruck erhalten; ſo taeclao und patres in dem folgenden Beiſpiele:

IV. 60. laedue quoque iurs colssent Sel vetuero patres. cf. IV, 329. 488. VI, 618. VII, 24. 120. cto. trnet ſich dieſe Stellung vorzilich zur Hervorhebung von Cantraſten, ſowie von Ausrufen

Daher und Fragen: VII. 20. video meliora probodue, Deteriora Sequor, cf. 37. 431. 697. VIII, 77. XII, 442. XIV, 613. V. 527. ut derint etern, qunntum est Bsse lovis frmtrem! V, 371. cur non matrisque tunmane Imperium profors? XV. 308. 468. Die folgende Vershälfte füllt O. gewshnlich mit einem eigenen Sahe aus, damit dann Vers. und Satzanſang wieder zuſanmmenſallen können. cl. VIIl, 78. Auch von andern Ciſuren heben ſolche Verſe an, z Hephthemimeres und von der erſten Diäreſe: VIII, 138. proporaro iuxat, divulsaque romis Unda sonat. M. 191. date munera templis, Nes timida gaudete fdel ef. X, 561. X. 378. erigitur, laqueoque inneckers fances Destine

B. von der Tiithembneres, ſo wie auch von der

§. 3. gſt der Satz kürzer als der Hexameter, ſo enthält der letztere entweder einen für ſich be⸗ ſtehenden Satz, der mit oder in dem Verſe beginnt; oder mehrere ſolcher Sätze, von denen der erſte chenfalls mit oder in dem Verſe anfängt, und der lette mit oder in dem Verſe abſchliet; oder auch keinen abgeſchloſſenen Satz ganz, ſondern derſelbe beginnt oder eudet nur in dem Hexameter und iſt zum Theil in dem angreuzenden Verſe enthalten.

Brzinnt der eine ſelbſſtändige Satz mit dem Hexameter zugleic, ſo idet der Gedanke des folhenden Sates einen llebrrgang in den nachſolgenden Vers, worüber weiter unten Nüöherss gefagt werden wird. Der eine vollſtindige Satz, welcher kürzer iſt, als der Hepameter, kann an allen außer den ſpaͤler zu bezeichnenden Stellen innerhalb des letztern vom Ende des erſten bis zum Ende des fünſten Fußes abſchließen und zwar nur inner⸗ halb dieſer Grenzen, weil weder ein⸗ noch zweiſilbige Worie irgendwo in den Metamorphoſen einen für ſich be⸗ ſtehenden Sat bllden, ſondern ſieis durch Coujunelionen ader durh den Sinn mit einem gröheren Sabganzen verbunden ſind. In dieſer Weiſe kommt z. B. das Wort Dixit an zwanzigmal zu Anfang des Verſes vor; andere Beiſpiele ſind: Sensit(XIII, 916.), Perstat(XIV, 568) etc. Die Sätze, welche mit der erſten Diäreſe abſchließen, ſind nicht ſehr häufig; ſie dienen gewöhnlich zur Bekräftigung des Voranfgegangenen, oder zur Ein⸗ leitung für das Folgende(XI, 710. Mane erat⸗) und treten wegen ihrer Stellung zu Anfange des Verſes und wegen ihrer Kürze ganz beſonders hervor. Am öfteſten bildet auf dieſe Art das Wort Dixorat einen eigenen Satz. Ferner ſtehen ſo: lusserat.(I. 281.) Hoc placet.(V. 53.), Moms placet.(X, 378.) Auch kurze Ausrufe gewinnen einen beſondern Narhdruck in dieſer Stellung: Vll, 649. Eredderet

Gleiches gilt von den Sätzen, welche bis zur Trithemimeres reichen; auch ſie treten durch Kürze und Stellung beſonders marlig hervor und unterbrechen die Versbewegung oft in höchſt charakteriſtiſcher Weiſe; z. B. II, 169. Ipse pavet. 1 CQuid faciat? VII, 643 mmus abit. XI. 289. Bt ſlebat. XI, 731. In- silit huc. Mit beſonderm Nachdrucke: 1, 720. Arge, inces. III, 322. Ila negut. IV, 225. Purueraut. V, 238. Ales erat. Bisweilen erhält auch das Folgende durc diſe Unterbrechung eine un ſo ſtrtere Betonung: