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Fortsetzung (1879)
Entstehung
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maleriſchen Wirkung einſilbiger Schlußzworte, denen ein mehrſilbiges Wort vorangeht, bereits oben Cap. Il. die Rede geweſen. Manchmal ninmmt ein Wort in ſehr charakierſtſcher Weiſe für den Inhalt die lette Stolle ein, ſo z. B. in der Erählung von Nareiſſus und Echo das letere Wort ſechamal: IIl, 358. 380. 387. 493. 500. 507. Andere ſtehen amt Ende eines Verſes und zugleich eines größeren Abſchnites, um das ſchleßliche Er⸗ gebniß einer erzählten Verwandlung zu bexeichmen; ſo iſt das Schlußwort der Ctzählung von der Vervandlung der weiſchen Bauern in Froſche:amae(VI, 381.); und gleich darauf in der Etzählung von der Verwand lung des Marſhas in einen Fluß iſt das lebte Work: aumis(VI, 400)

Demnüächſt ſtehen an den wichtigſten Stellen des Verſes die Worte vor und nach der Cäſur; denn, wie in vorlährigen Programme S. 17. näher nachgewieſen iſt, werden die erſteren, außer bei Anvendung der weiblichen Haupteäſur und wenn ſie, wie gewöhnlich, mehrſlbig ſind, durch den Widerſtreit des Wort. und Versaccents herworgehoben; die leziern aber bekommen ebenſalls, well ſie einen neuen rhythmiſchen Abſchnit beginnen, einen verſtärten Jetus. Man vergleiche folgendes Beſſpiel, in welchem außer den Anſangs⸗ und Scllußworten ganz beſonders die Worte vor und nach der Ciſur hervortreten:

I. 5. Aute mare ot terrus]et auod tegit on Unus erat toto] naturae ultus in orbe, Quem dixere Chaos; lrudis indigestaque moles Nee quiequam uisi pondus iners! eongestaqlne eodem Non bene iunckarum discordin semina rerum.

Hier kommnt freilich im 2. und 5. Verſe noch hinzu, daß durch die Beziehung des Worles vor der Gäſur auf das Schlußwort der Nachdruc beider verfürit wird; auf derarige Veziehungen wollen wir jett näher eingehen.

Es eutſprechen ſich alſo in demſelben Verſe: ¹) Anfang und Schluß. Die an dieſen Steleen ſiehenden Worte ſid, wie auch in den folgenden Fälen, entweder einander untergeordnet und dann häufig, namteutlich im attributiven Verhältmiſſe, durch Aus⸗ einanderſtellung getrennt; oder beigeordnet; oder gehören auch verſthiedenen Säten an. In lehterm Falle drüchen ſie entweder Gleichheit des Begriffes, was häuſig durch Wiederholung deſſelben Wortes bezeichnet wird, oder einen Gegenſatz aus, womit ſich bisweilen chiaſtiche Stellung verbindet. 1II, 412.Lazuis, io silrne, erudelius, indnit wamavit? Sent, fetura minor, tepilis in axilihus agni; Sent quoque, par actus, aliis in osilihus hadi. Cuem quidem ego nctutum, modo vos absistite, camam. Aleernm nastras luctus extendit in aeeum Tnrita tamen hunc perimet mea dextra Diana. 1 Ratantenn atqque humerps innato muriee keckum. VII, 219. Curnis adest. Aderat dermissus ub acthers currus. XIII, 861. Iein amus, pracfersque meis amplexibus Acin? cf. V, 586. Xl, 706. XV, 28. Niemen abire iubet: prohibent discodere leges. 1 329. h cnclo terras ostendit et acthera terris. XII, 401. Alultas illum hetiere sua do gente, sedl una ck. II, 723. IX, 42. Diyredimur haulum, rursusdue ad hella cimus.

*) Anfang und Cäſur. Hier kommen dieſelben Berhältniſſe vor, wie bei a), wobei die Verſchieden heit der iſur keinen Unterſchied bewirkt. Zunächſt entſpricht ſch das Anfangswort und das Wort vor der Cäſu⸗

NIII, 340. Fyrts uhi est Afar? X, 441. hurn, ait test Almrhas. NIII, 353. nas tu- Sohus eras. tihi turba comes. I, 190. Cenetn hrius tempkata. 260. Ihena Dlacxt dirersc. Bisweilen

caelum