Druckschrift 
Fortsetzung (1879)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

a) bei einander untergeordneten Satzglie ſtantiv: VI. 181. Iumensas spectantur opes. XV, Paskerier parts superat mensura priores. III, 677. In shatium resilire manus êreue ilit; bei einem adiectiviſchen Pronomen und Subſtantivum; VI, 197. üngite domi Frufe aliduid nenule VII, 692. Roc utinum caruissem munere semper. III, 654. Ouo merui pocmam /acko? bei einem Subſtantioum und dem davon abhängigen Genitiv: VI, 709. Neo prius aerii cursus subpressit habenas, Cuam Ciconum tenuit populas et moenia raptor; bei Subject und Prädikat in einer Participial⸗ oder Infinitiv⸗Conſtruction II, 817. Hinc ego me mon sum nisi te motura rcyulso. NI, 46, Positis te frondibus arbos Tonsa comam luxit. XV, 311. Acmatis Athamanas aquis accenders lüguum narratur. X, 47. k quoque ſluminu dieunt Inererisse suis. XV, 259. Ni eduidem durure din sub imagine ealem Credi- darim; endlich bei einem Adverbium in Verbindung mit einem Awiectwum, einem Verbum oder einem andern Avverbium: I. 52. qui guanto est Pondere terrae Pandus admae lerius, kanto est omersior igni. 1, 57. His qnoque non passim mundi fubricator hahendum Aern permisit. I, 182 Non ego Pro mundi regno magis anxius ina Tempestate fui.

1) bei nebengeordneten Satzgliedern, die durch ihnen gemeinſchaftlih zugehsrige Worte getrennt werden: VI, 300.-Do multis minimam paseo; clamavit ect, umaml. VI, 7I1. Ilje et gelidi coniunz Actaen tyranni Eb genekria, fucta est. 716. Iuhlumes Cuauuistque Duer Zekewoue fuerunt. XII, 623. Non minor Atrides, non bello mäior et acuo, Solis Tulamone ereato Lairfegue fuit tantas ſiducin landis. VI. 612. indefletneduo agantur Nalanum nmeurumgue animno, ſerenumweue sennemdue.

Zuweilen werden auch zuſammengeſeßte Wörter durch andere dazwiſchen tetende getrennt; z. B. XV. 4. non illo zakis cognosse Sabinae Gentis hahet ritus. VII, 584. Cuo so cuméue acies oculorum fiexerat. cf. I, 64. XII, 497.

4. Die Zuſammenſtellung. Worte, die in denſelben oder in unmittelbar auf einander folgenden Soten gleiche, verwandte oder entgegengeſebte Begriffe bezeichnen, werden oft nebeneinander geſtell, um dadurch deſio mehr hervorgehoben zu werden; doch darf dies nicht mit zwei ganz gleichen Formen geſchehen:

VIII, 483. mors moyfe Dianda est, deuenutue in deute fatigat. IN, 44. Gum pede pes iunctus Bi Gigitas digitis ot /ronten ſronte Dremobam. VIII, 124. at qui coieere, coluntur. IV, 108. euna duas inquit nox perdet amantes. III, 464. ſummas moteudue ferulue.

Von je zwei mit einander verbundenen Begriffen, die ſic entſprechen, treien in der Riegel zwei ent⸗ ſprechende des Nachdrucs wegen zuſammen, während ſie von den beiden andern eingeſchloſſen werden.(Eine Art des Ehiaamus.)

IV, 71. hino Thisbe, Pyramus illine. II, 407. dat terrae gramiua, frondes Arborihus. IV, 7. Serta comm, manibus frundentes sumere thyrsos. VII, 19. alinäcluo eupido, mens aliul suadet. III. 580. ede tuum nomen lnomenquo parentum. VI, 267. bama mali populique dolor lacrimaeqque suorum. 1. 642. Naides ignorant, ignorat et Iunchus, ipsc. I. 474. Pratinus alter amat, fugit altera nomen amantis. NV, 28. Numen abiro inbet, prohihent discedere leges.

§. 4. Waͤhrend die eben bezeichneten Ahweichungen von der gewohnlichen Wortfolge den Zweck haben, eingelnen Begriſen wegen ihrer Wichigkeit für den datzuſtelenden Gedanlen beſondern Nachdruck zu verleihen, lehrt das rhhthmiſche Geſetz die Worte ſo ordnen, daß durch ihre den Geſeten der Schönheit entſprechende Folge Wohllewegung und zugleich Wohlklang erzeugt werde. Der nedneriſche Numerus, über den, wie bereits oben S. 1. bemerkt worden, Eicero und Quintilin eingehende Vorſchriſten gegeden haben, iſt aber anderer Art, als der poetiſhe Rhythmnus. Er beruht zwar auch auf der Abwechſelung langer und kurzer Silben, doch richtet er ſich nicht, wie Luintilian ſagt, gleich dem Rhythmus in der Poeſie nach dem Tactſchlag des Fingers, ſondern nach der Beſchaffenheit des auszudrücnden Gedankens. Beſonders an den Ausgängen und auch zu Anfange ſtelten die Redner die Worte ſo, daß ein dem Ohre gefäliger Rhhthmus erzeugt wurdez daher war das rhoth⸗ miſche Geſetz oft don weſentlichem Eituß auf die oben angefährten Ahweichungen von der logiſchen Wortfolge.

und zwar zunächſt bei Adjectiv und Sub