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e) das Verbum oder Ldiecivum dem auf daſſelbe bezogenen Objee
IV, 151. J'rsequar extinctum. VII, 74s. waham veniam et peccasse futebar. 753. Dat mühi practeren— canem munus.— Dat simmul et ineulum.— J, 479. Iupatiens expersque viri. XIII, 935. Res similis fictae: sod quid mihi fngere Prodest? df. VI, 622.
Die angefthrten Fälle betreſſen ſämmilich die Umſtellung umnittelbar auf einander beogener Worte: es können aber auch Worte, die gemeinſchaftlich auf ein anderes beogen werden, ihre Stelee mit einander vertauſchen, um dadurch mehr heworzutteten, 3. B. Sübſect und Obſert; Obiect und adverbiale Beſtim⸗ mung u. dg.
VI, 234. Frema dabat: dautem non eritabile telum Consequitur. V. 587. Inrenio sine vertice aduns, sine murmurs euntes. VI, 298. quam too corpore mater, tola veste tegens—.
2. Die Verſchiebung. Dieſe Abweichung von der gewöhnlichen Wortfolge, welche darin beſteht, daß ein bedeutſames Wort erſt gegen das Ende eints Satzes oder einer eriode auftritt, hat in proſaiſcher Rede häufig den Zwec, daß die dem betreffenden Worte nachfolgenden Beſimmungen deſto leichter auf daſſelbe be zogen werden kunen. Für den Dichter tritt dieſer Zweck mehr in den Hinergrund, da er mit Hilfe der durch das Metrum gegebenen Hauptſlelen auch auf ferner ſehende Satzglieder nachfolgende Veſtimmungen zu beziehen vermag, wie 3. B. l. 452. Primas auor Pnoebi Daphne Penoin, quem non Fors ignara dodit. Bei ihm hat die Verſchiebung eines Wortes vielmehr den Zweck, daß entweder das lebtere, oder die ihm vorangehenden Beſtimmungen, oder beide zugleich dadurch bedeutenden Nachdruck erhalten. Außerdem kann der Dichter auch dadurch bezweden, die Aufmerlſamkeit des Hörers oder Leſers auf das zulett folgende, für den gangen Grdanken wichtigſte Wort zu ſpannen und dadurch einen beſondern maleriſchen Effect zu erzielen. Lolgende Beiſpiele werden dieſe Abſihten erkennen laſſen:
a) hinſihtlich der Verſchiebung des Subjectes.
1I, 729. Non citins frondes autumni frigore tactas Jamque male Maerentes alia rapit arbore ventus, Quam sunt membra viri manibus Gdirepta nefundis. Kerius egressus vestigia vidit in alto Pulrere certa ferne, fotodue expalluit ore yramus. IV, 447. Sustinet ire illuc caclesti sodo relicta, Tantum odiss irueqque dabat, Sahurnia Juna. cf. VI. 189— 191. 1, 101. Ipsa quoque inmunis rastroque iutacta nec ullis Saucin vomeribus per se dabat ommia tellus. II, 188. Neu te dexterior tortum declinet ad Anguem Nero aiuisterior pressam rota dueat ad Aram. Das Sutjett iſt hier nach der Figur änz»owos für das zweite Sabglied aufgeſpart, und die ihm ſind außer der Stellung zugleich durch den Gegenſatz hervorgehoben, Sio onere assueto vacuus dat in aera saltus Kuccutiturque alte similsdue est currus ina IV, 96. Audacem facisbat amor. XII, 316. In tanto fremitu cunetis sine fine incohat Sopitus venis at inexperrectus Anhidas.— II, 710. Tlie oculis illum cernentem sucra Profanis prima ridet, Prima est insano concita eursu, Prima suum misso violavit Penthea thyrso Alaber.
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