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[Beginn] (1878)
Entstehung
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Er gehört weöſt dem Bacchius zu den ſchweren Wortfäßen, weshalb beide auch oft mit andern ſolchen (Spondeus, Moloſſus) vereint vorkommen. Weil ſie aber den Jctus auf der zweiten Silbe haben, ſo werden ſie auch mit leichtern Füüen verbunden. Wir werden weiter unten, wo von der Bereinigung mehrerer Wortſüße zu maleriſchen Zwecken die Rede iſt, beide öfters zu erwähnen haben. Hier mögen nur noch einige Beipiele angeführt werden, in denen der Palimbacchius miehrmals auftritt, was beſonders der Fall iſt, wemm die Hepht. bemimeres von der Trithemimeres unterſütt wird. Er malt dann wegen ſeiner Schwere, ahnlich wie wir es dben bei den ſpondeſſchen Versfüßen ſahen: Weite Ausdehnung Erhabenes, Wunderbares, Trauriges, Schrecliches

1, 351. Torrurum, quaseunque Sideut, oceasus et ortus I. S. Os homiul suhlimne dadit. enchemäue videre cl. 18. 1. 302. Nereides. zilrwstue tement delpnis, et altis VII, 860, Dumque diquid spectare potest, me secfat, et in me lufelieem animam exhalat. IV, 390. Unxguet opus syermitoue deum fisttemalue Profunat.

Die Moloſſe haben ihre Stolle in den erſeen vier Füßen und kommen, wemn ſie einmal im Verſe auftreten, nach folgenden Muſtern vor

1I. 159. Ohstautes scindunt nehal Pluminn suhsichunt ef. VIII, 337. II. s3 cf. 1. 496. terden ſie nach einander wiederholt, ſo lann es nur im zweiten bis vierten Fuße geſchehen, wie

1. 455. Villerat addueke Rteeteutem coruua nerxo II. 311. lutonat ef dertr libubum fulmen ub aure

Beginnt dagegen der erſte Moloß mit dem erſten Fuße, ſo muß er der Cöſur wegen von dem zweiten dutii einen Spondeus oder Auapiſt getreunt ſein; 3..

1, 157. Ajiesam multo natoruur sauguine Terrum I, 606. Dewrensi totiens iam nasset turta matiti= Xll, 217. Prucsimis fucie, ſüieem diximus ilu

Faſt immer ſind die Maloſſe änßerſt maleriſch, ſowoßl wenn ſie allein, als auch beſonders, wenn ſie widerholt im Verſe vorkommen. Im Enzeluen hebe ich hier nur den Fall heroor, wenn der Molos mit voraufgehendem Dakthlus oder Spondens vor der Giſur auftritt: Ovid gebraucht ihn dann ſehr häufig, um ctwas Gewalliges und Schrechliches zu malen. Auf dirſe Weiſe kommt er 3. B. in der Schüverung des Meeresſurms XI. 480 507, alſo in 27 Berſen niczt weniger als lämal vor. Da er mi ſeinen Längen entveder für ſich, oder zugleich mit den vängen der angrenzenden Worte gehäufte ſpondeiſche Veröfüße bülder, ſo kounnt ſeine maleriſche Vervendung im Weſentüchen mit dem dort Bemerkten überin

L 188. Verdwndum caft martäle genus I. 343. 13. Cuutus Mumnunm lonega ilncrit lmite monsor.

Die choriambiſchen Wortfäße können in jedem der erſeen finf Taete beginnen; am häufigſten fangen ſie mit dem erſten oder zueiten an. Mit dem deitten köunen ſie nur beginnen, wenn die Haupteüur des Verſes ephihemimeres in Verbindung mit der Trithenmeres iſt 3. B. XI, 630. lris nhit: necue enim ullerius ſe vuporis; mit dem vierten zuße fangen ſie mehrmals in einem v. ponlaieus an, III. 181. Nubibus esse salet aut Durpuetae nurorae; mit dem fünften endlich, wenn der Hexameter mit einem einſübigen Worte ſchlißtt: VlII. 359. In iuvenes vasto sis impeto nulnifieus sus

Der choriambiſche Wontfuß hat denſelben Umfang wie der Moloß; er unterſcheidet ſich aber drdurch von ihnn, daß ſtatt der mitleren langen Sibbe zwei kutze ſtehen. Während daher der Grundcharakter des Moloffns Ruhe und Gleiczmäßigket iſ, ſett der Ehoriamb trüſtig ein und nimmt in anapäſtiſcher Weiſe einen Auffehwung zur letten langen Silbe hin. In dieſer Weiſe tritt er beſonders maleriſch auf in der erſten und zweiten Stelle, namentlich wenn er den Gedanken des vorigen Hexameters ſchließt, oder einer Interpunction vorangeht oder nachſolgt. Folgende Beiſpieleemögen dies veranſchaulichen;

1, 26. Igneu convesi ris et sine ponders cueli Kiricuit. J, 281. at illn Duyeumit VIII. 583. Intemai IX, 314. Hrsiluit. XI. 662. Occicimus. T31. Iusilit hue. VIII, 367. Arboris insiluit, quae stäibat proxiimn, rauis. ef. NI, 526. X. 378. MNors Placut. eriyilr cf. Xl, 497.