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XI. 468. Dum liect, insehiter fuxientem lumine pinum. Xl, 484. Hie iuhet: impehnnt adversue inssa Drocellue NI. mulmüina: fulmineis urdesennt ignipus undus.
In den meiſten dieſer Fälle malt der Choriamb eine plötliche, auffahrende, gewaltſame Bewegung oder innerr Erregung. Ein Gleiches ſindet gewöhnlich ſtatt, wenn er im dritten Fuße beginnt, wozu die doppelie Cinr nicht wenig beiträgt, die auch hänſig in Anwendung kommnt, wie aus obigen Beiſpielen zu erſehen iſt wenn der Choriamb im Anfange des Herameters ſteht. Dem bereits angefährten Beipiele für den Choriams an dritter Stelle mögen noch folgende hinzugefügt werden
VI, 250. Inaue hia culit Mieie— XII. 5066— Spem eaperrt. nos sewimari superumur ab hoste
Anders iſt es, wenn der Chorkamb im vierten Fuße beginnt: hier bezeichnet er mit dem ſchleßenden Moloſſe etwas Ernſtes, Wirdiges, Großartiges und Erlabenes, wie3in dem oben angeführten Beiſyele: purunene auroruc. Ferner:
193. Faunique satyrique et mantirolae Silvand Silvane den jugendlichen Faunen und Sathn gegeni TV. 55. lactari quos cernis in lonpy lmmense
Hier malt der Choriamb im Verein mit dem moloſſiſchen Schluſſe die Unermeßlichkeit und Erhabenheit des Meeres⸗
Beginnt der Choriams endlich mit dem fünften Fußs, ſo muß der ers mit einem einſubigen Worte ſchliezen, welches, oöſchon in der Senkung ſiehend, doch bedentenden Nachdruck hat, da der Ton noch einmat genäthigt wird ſih zu erheben. An dieſer Stelle malt der Choriamb, ähnlich wie im letten Falle, Gowaltiges, Erhabenes. Crſteres geſchieht in dem oben angeführten Beiſpiele durch den Ausgang vuluiſteus zus: letteres
XV. 30, 31. Caudidus Oecuno nitidumn caput abdiderut Sol. It caput extulerat densiseiina sidentun Nn.
Zur Bezeichnung von etwas Komiſchem dagegen hat Horaz dieſen Ausgang in dem belannten Herameter: Parturiunt montes, nascetur ridieuls mus venvandt; auch Ovid thut dies einmal XIV. 515. mit dem Ausgange semeieaber Pan. Wenm der horiamb an finfter Stelleſteht, ſo wird, wie die ämmtlichen angeführen Beipiele ergeben, dieſer Wortfuſß noch einmal im 1. oder 2. Fuße wiederholt, mas ſeltener vorkommt, wenn er die dritte oder vierte Stelle einmimmt; unniitelbare Aufeinanderfolge deſſelben verbietet der Rhythmus des Hexameters
Der zweite Päon kommt häufſig in der Glauſel vor, ohne maleriſch zu ſein. Wenn er an ander Stelen des Verſes auftrit, ſo verbindet er ſich mit ausemm aufpringenden Fähen, namentlich mit dem Aumpiſt;
werden die ältern, würdigern ergeſtelt
daher wird unten noch wieder von ihm die Rede ſein.— Auch der dritte Päon bildet häufig mit einem 1.
Barchius ader Amphibrachys die Clanfel 1.—= j ſonſt kommt er oft nach der Trichemimeres vor und wirkt dann durch ſeine vielen Kürzen beſonders maleriſch; 3. B. VIII, 210. Inter opus manihtshue goune muduero seniles, t Tatriue eremnere manns. deit osenla nato Nou itarum repekencha suo, peunisque lerat- Aute rolat, emiticue timet, cf. I. 375. II. 279. VII, 862. VIII.
Bisweilen erſcheint er auch, wie in dem erſten der angeführten Verſe, zugleich nach der wodurch der Rhythmus einen äußerſt ungeſtümen Charatter erhilt:
1II, 162. Solis equi, swnstacne iugum Oraritate carchat. III. 604. Proshielo, cwwittexhue voco. „epataue carinam. VIII, 333. Sigma pecdumn eaepfunthue suum reyerire bericlum. cf. 1. 600. II, 586, IV, 164. VIII, 317. 628.—
Da jedoch in allen dieſen Verſen zugleich andere ſteigende Wortfüßhe zur Belebung des Ausdrucs mit wirten, ſo wird auch auf dieſe Fälle ſpäter noch hinzuweiſen ſein.
Keiner von beiden Pöonen kann im Herameter mehrmals nach einander wiederholt werden; dafür folgen beide häufig ſo auf einander, daß der zweite zuletzt ſteht und malen dann eine leichte, ſchnelle, lebhafte auch ungeſtime Thätigkeit ſo wie Großartiges und Erhabenes:


