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Vincitur ambarum genitor prece. audet agitque IHa patri grates, cf. XIII, 386. VIII, 352.— N, 281. Incumbensdus toro dedit asoula.] visa tepers est:(Plöblich eintretende, überraſchende olge.)
In formeller Beziehung ſiehen die durch die Düreſe geſchiedenen Theile des Verſes häufig zu ei ander in dem Verhältniß wie Vorder⸗ zu Nachſat: IN. 164. Victa malls Dastquam est atientia, reppulit aras, und der Nachſatz beginnt dann oft mit einem ſtart betonten Ausruf ader Zuruf⸗
XI, 720. Dt, tumdluann ignota lacrimamn daret, heul misery, inqnit. X, 40 eum tradleret, aecie', dhit
oder der Theil nach der Diäreſe wird van dem Anfange durch einen Zwiſchenſatz getrennt: IN, 510. Nee, nisi qun fas esi germunae, fiater ametur—j oder endlich der Adoniſche Vers bilpet einen Sab für ſich: VIII. 186.— at caelum certe hatof. ibimmns illac. ef. VIII, 115. XI. 659. 676.
*) Diäreſe nach dem 5. Fuße. Schon an und für ſich nehmen die Worte im letten Juße eine der bedeutungsollſteen Stellen im Verſe ein, wie ſpüter in dem Eapitel, welches von der Wortſtellung handelt, näͤher gezeigt werden wird; um ſo mehr nritt dies herwor, wenn eine D. varauſgeht. Der lette Fuß lann damm aus einem zweiſiligen Worte, oder aus eben ſolchem mit eldirter leßter Silbe und einem einſibigen Worte, oder endlich aus zwei einſilbigen Worten beſtehen.
Hier kann wieder der Fall eintreten, welchen wir oben bei der Giſur nach dem 5. Trochäus angeführt haben daß der Vers in charatterſſiſcher Weiſe ohne Unterbrechung des Sinnes über die Haupiciſur hinveg b zur D. nach dem 5. Fuße ſorteilt, worauf dann der Schluß, wie auch in den nachher anzuführenden Fälen, b ſondern Nachdruck erhält; die Schlußworte gehören dann entweder dem Sinne nach zu dem folgenden Verſe, oder ſie ſind ein mit Nachdruc an das Ende geſteltes Sabglied, 3. B. 1. 452. Primus amor Phocbi Daphne Penela, quem non— Fors iguaru dedit:— I. 524. Nee brosunt domino quue prosumt ommibus artes! cf. II 309. XIII. 415. X. 592 ſo iſt es, wenn der Verslheil vor der D. durch eine oder mehrere Sinnpauſen unterbrochen iſt. of. III, 281. II, 518. X. 570. Verſtärkt wird der Nachdruck der Worte nach der Diöreſe noch, wenn ſie zu andern einen Gegenſat bilden, oder einen Ausruf, eine Frage tezeichnen, oder ein anderes Wort wiederholen. Alle dieſe Fälle ſind oben bei Beſprechung der übrigen Diäreſen bereits mehrmals vorgekommen, weshalb wir hier nicht näher auf ſie eingehen.—
§.5. Die Wiederholung derſelben Haupteäſur zum Ausdruck gleicher Gedanken tritt bei der penthem. wegen ihrer überaus häufigen Anwendung meiſt nur dann in maleriſcher Weiſe hervar, wenn ihr gleiche Wort. formen oder auch gleiche Worte vorangehen, 3. B.
XIV, 203. Ht iam pronsurum, iam nune mea viscera rebar In sun mersurum; mentiqlne haerohat imago— cf. 1, 299. 300. IV. 326. Siqua tihi sponsa est, ziduam dignabero tneda. Haec tibi sire aliqun est, mea sit furtira volupins. V. 225. Et bassumn fribuisse et maguum est munus inerti, Pone metum, tribuam. unllo violabero ferro. diemmque, Quadue data est claro Pandione nata tyranno, Onadue erut ortus Itys, festum inssere vocari. cf. VIII, 583. 534. XIII, 670. 671.
Bisweilen verbinden ſich hiermit auch gleiche Vers. und Wortfüße in der erſten oder zweiten Hälfte, ſowie in den ganzen Verſen, weshalb mehrere der oben cap. 1,§ 3. und auch die meiſten der unten bei den Wortſüßen angefühhrten Beiſpiele zu vergleichen ſind. Wir fügen hier deshalb nur wenige hinzu:
I. 470. Quod fucit, hamatum est et cuspide fulget nouta: Cuod fugat, obtusum est et habet sub arnndine plumbum.
. Admotam lecto
VI. 435


