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[Beginn] (1878)
Entstehung
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Am ſtärtſten aber iſt der durch ſie bewirtte Cinſchnitt und maleriſche Effect bei einem daktyliſchen oder ſpondeiſchen Versübergange; ſo wird 3. B. in der folgenden Strlle⸗

1, 567. factis modo lauren mamis Adnuit,] utque eaput visn est auitasse ceuumen durch ſie zuſammen mit den übrigen Cüſuren gleichſam die Bewegung der Krone des Lorbeerbaumes veran ſchaulicht. XIIl, 768: Checis amor feritusque sitisque inmonsa ernoris Cessunt, et tutae Hier bringt die nach dem ſpondeiſchen Uebergange eintretende D. die ſchon durch die doppelte männliche Cäfur ange zeigte heftie Bewegung des vorhergehenden Berſes völlig zur Ruhe. Das dem Sinne nach zum vorigen Verſe gehörige Wort erhält in der Regel einen bedeutenden Nachdruc beſonders wenn es ſchon durch die Be. zjehung auf ein anderes Wort hervorgehoben wird, oder ein Verbum iſt, das eine heftige und gewaliſame Thätigreit bezeiclnet. Man vergleiche: 1. 665. Rreytamqne hatri diveran in hasem Ahatrahit 1, 719. sawodue eruentum Deieit II. Bl3. animuuhue rotisque Brhulit 2. dextrumudue Precantis Ahatulit. VI. 5400 Cuin animam hane Fribi Uiane manm lute pendemtiu nuhila pressit Fil pugor.

¹) Diäreſe nach dem 2. Fuße. Dieſe D. wird von Ovid vor der Penthem nicht angewand, weil ſonſt der iambiſche oder anapäſüſche Ausgang vor der Haupteiſur wegfallen wurde. Es konmen zwar Wortausgünge an zweiter Stelle vor einfilöigen Wörtern vor, damm gehören aber die lebtem ſo eng mit dem Worte im 2. Fuße zuſammen, daß ſie mit ihm gleichſam nur einen Wortfuß bilden, z. B. l. 6l. Lu fnce neseio auar 247. Umnibus, et dui sit ef. VIII, 129. Bisweilen verſtekt Ovid auch den datthliſcen oder ſpondeiſchen Ausgang im 2. Fuße durch ein nachfolgendes ot, ac ete.: 1. 591. Altorum n XIII. 19 Nohilior form ae. Auch in einigen Verſen mit trochäſcher Eiſur im Wortausginge an zweiter Stelle; doch hier gehört das letzte Wort im 2. 8 folgenden zuſammen, daß die Düreſe von keiner Bedeutung iſt; z. B. V, 535. Jactari auos cernis ef II. à3. 491. IV. 53 Es bleiben allo nur noch die Verſe mit der Hepbthem. als Haupteäſur übrig. Dn dieſe aber in der Regel bei Ovid von der Trithemimenss unterſtütt wird, ſo findei dum zuiſchen dem Schluß⸗ worte des 2. Fußes und dem Folgenden derſelb enge Znſammenhang ſtatt, wie bei den andern Hauptcüſnren, 8 B. 1. S. Nee quicquum misi bomdus iuers Nur ein Vers der Metamorphoſen macht in dieſem Falle eine Ausnahme, nämlich: X. 590. Niratur mngis. et eursus facit ille decoren.=) Durch die ſtarke Sinnpauſe nach dem 2. Fuße wird hier das Schlußzwort deſſelben von dem Folgenden völlig abgetrennt; der Vers aber malt ſo in ſchöner Weiſe in dem erſten Theile die Verwunderung des Hippomenes, in dem zweiten längeren den ſchnellen und zierlicen Lauf der Atalanta Iſt die Hephthemimeres nicht von der Trith. begleitet, ſo tritt ſtatt der lettern die Penthem. bei vor welcher, wie wir oben geſehen haben, dieſe Diäreſe keine Berücſichtigung verdient 0) Diäreſe nach dem 3. Fuße. Auch dieſe iſt, wie bereits oben bemerkt wurde, ſelten bei Ovid, und ſteis iſt durch die voranfgehende Penthem nelſt andern Cäſuren und D ſo wie durch ersübergänge dafür geſorgt, daß der Vers nicht durch ſie in zei gleiche Hälften zerfalle. Ooid vewwendet dieſe D. in maleriſcher Beziehung auf ganz entgegengeſette Weiſe, nämlich ſowohl zur Schilderung von Schwäche und Undermögen, als von lebhaſter und gewaliſamer Thätigkeit. So wird l. 65. alto kantum suspirin ducis Pactore, quodne unum potes. ad meu verha remugis durch die D. nach dem 3. Fußr in Verbindung mit dem dalty. liſchen Uebergange und durch die darauf folgende D. das lnvermägen der Jo zu antvorten verſinlicht.(Man achte auch auf das wiederholte maleriſche u.) Ebenſo wird VIII, S50. Pripe me domino, qui ruptae praemia nobis Virginitatis habes, ait dunc die D. die Hülfloſtgtit der zum Neptun lehenden Alastmm bezeicmet.

erum et Fuße fuden ſich iedesmal ſo eng mit dem

Oowid

-) In dieer Weſſe lommen in der eneis(. 115. 1I?) folgede dre Verſe nach einonder vot: In puppim ferit: excutitur pronusque mag Voixitur in caput; ast lllamm ter luctus ili Torünet axens ciroum at rapidus vorat aequore vortor