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[Beginn] (1878)
Entstehung
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a se Se quueri gundens. XIII. b69. einſilbigen Wörtern ein drittes vorauf, z. werden ſoll

Jt aber das der Cäſur vorangehende Wort ein mehrſlbiges, was in den Met. Smal vorkommt, ſo erbalt dieſes in abweichender Weiſe den Ton auf der letzen Sllbe; der Widerſtreit zwiſchen Wort und Vers⸗ accent ſett ſich bis in den G. Fuß ſort, daher werden die ſimmtlichen Stellen hei Ovid auf maleriſche We verwandt. Er bezeichnet dadurch entueder Unrnhe und Gewaltfamkeit(VII, R20, worer os cf. IX. 147 muorernc. VIII, 359. vulniiens sus.) oder Großartigkeit und Erhabenheit(V. 513. sacer fans. VII. 603. iubar aureus extulerat ol. XV. à0, niticmm erxhut abdidernt Sol. VIII. G. aodmoreus rex. ſven Merkel geſtrichensl XV. B1. eidersum Naa.) Nur eimmal wird dieſe Gäſur, wie wit es auch bei Horaz finden, in kamiſchem Sinne vervandt, nämlich XIV. 515. seruienher Pan, zur Vezeichnung des ſeliſam geſtalteten vocsfüſigen Herrdengottes.

§. 4. Die Dürrſen. Im Herameter ſind 5 Düäreſen möglich die aber für die rhythmiſche Malsrei nur daun in Betracht konmnen, wenn ſich mit der durch ſie bewirkten Trennung der Vers und Wortftße zu gleic ein Abſchnit des Sinnes verbindet. Ohne dieſen ſind die rhytynnſchen Pauſen der Dlüreſen ſo unmerklih und treten ſo ſehr namentlich gegen die männlichen Cifuren zurück, daß ſie ſelbſt zvein und dreimal in einem Verſe vorlommend doch keine Wirtung auf den Inlalt anaüben. Dur in einigen Verſen, in welchen zugleich Lautmalerei hinzutommt, tragen ſie dazu bei, daß die ihnen vorangehenden Warte eimen beſondemm Nachdruck erhalten, wie ebwa in ſolgendem: J. 126. Saerior inge aal Vorridla Prummptior a Da vor den Dünrſen oft Wort. und Versſuß zufammenfallen, und dieſes auch die Uebereinſuimmung des Wortaccentes und des rhochmiſchen Zetus bedingt, ſo kommen die Düäreſen am häuſigſten nach demt erſten und fünſten Fuße vor, ſeltener nach dem zweiten und dritten, in welchen, ſo wie auch im vierten Fuße, gewöhnlich der Widerſtreit zoſchen Wort. und Versaceent ſtattfindet

¹) Diireſe nach dem 1. Fuße. Dieſe hat, da das ihr vorangehende Wort an der Haußtſtele des Verſes ſteht, etwas ungemein Krftiges, ſo daß ſie ſelbſt ohne Verbindung mit einem logiſchen Abſchnitte be⸗ mertbar iſt und in maleriſcher Weiſe wirlſam ſein lann. So ll, 171. Serpens Priors] hieru prius tormidladilis ull, wo ſie nebſt der weiblichen Eäfur im 2. Fuße die Haupteiſur unterſtübend die Trügheit und Ungefährlichkit der Schlange ſchildern hilft. VI 602. Harruit infelk. ef. XI, 458. Sie unterſüütt in der Regel nur die Penthem., äußerſt ſelten die Cäſur nach dem 3. Trochäus. Mit einem Abſchnitte des Sinnes zuſammenfallend trägt ſie zuweilen gleichſam vorbereitend dazu bei, der Penthem. mehr Gewicht zu geben: Cuod mncit Wamatum ast. Quodl fugat, obtusum est; auch mit andern Düäreſen in Gemeinſchaft unterſtütt ſie die Penthem., ſo z. B. in charakterſiſcher Weiſe bei der Anfählung verſchiedener Eigenſchaften: X. 5. Kduus, obscurus, calirine densus opaca: ferner V. 1386. asquorts instar Quod tremit, exignaſcum summum Stringitur aura; bisweilen auch zugleich mit der Heyhth, wie

IX, 523. Ineipit, et duhitat:] Seriit, ummutque tabellas Et notat, et delet: ſ mmtat,] eulpatcue, Probutane wo Schwanken und Aufregung geſchildert werden ſoll.

Einen beſonders kräͤſigen Einſchnitt und Beionung des Folgenden bewirtt dieſe D. vor einem Anfüh⸗ rungsſate: I. 222. Mox ait eexperiar. 377. Atdus ita] si precibus dixerunt 557. Cui dens at Auoniam,

Daſſelbe geſchieht, wenn das ihr vorangehende Wort einen eigenen Satz biddet: l. 281. Jusserat. hi releunt II, 144. Poseimur: efulget. Auch das Anfangawort wird durch ſieſtark betont in Fragen: IX, 509. Quo ferory und Ausrufen: VI. 264. Pareitel 1. 523. Ri mihi! Biswellen malt ſie ein blöbliches Innehalten und ſtellt dadurch die lebhafte Thätigkeit des vorauſgehenden kurzen Sates der ruhiger gehaltenen des lingeren nachfolgenden gegeniber: III. 381. Hie stupet, atdue aciem partes dimittit in omnes. 383. Respicit, et rurus nullo veniente quid' inguit

pro quo. Zuweilen geht auch noch den beiden aeret, an haeg si, wo dadurch Ungewißheit geſchildert

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