Druckschrift 
[Beginn] (1878)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

«) Gäſur nach der 2. Arſis. Von dieſer iſt bereits oben S. 20, wo von der Hephth. gehandelt wurde, die Rede geveſen; wir konnen ſie deshalb hier übergehen.

d) Eifur nach dem 2. Trochäus. Sit dient in der Regel zur Herworhebung der Penthemimeres, visweilen auch der Hepheh. und tritt meſſt mur vann maleriſch hervor, wenn der Vers mit dem. Cpitit veginnt. Dieſer koumt, wie wir weiter unten bei der Betrachtung der Wortſihe ſehen werden, ſowohl bei der Schilderung ruhiger als lebhaſter Thäüigkeit vor(meiſtens mit angehängtem que): im erſten Falle wird daun die ruhlge Bewezung des Verſes noch durch dieſen Einſchnitt erhöhr; in leterem belommt durch ihn der jambiſche Wortfuß vor der Penthemimeres ganz beſondern Nachdruck Beiſpiel erſter Art:

VI, 30d. lumuina muestis Stank inmata Wenis. 1, 402. Nollriaue mora. XIII, 183. hxpectata din. Xll, 3ld. Laugmentique! mann XI, 81. Rt cnnatu] femnur mnerenti plangere dextra. 77. Esternata fuam frustra temptahut. XV, 223. Paulatinuue tremens XlI, 65. Adventars- rates. 1. 613. speciem Saturnin vaccuc.(Manudnam inrita,] probat(die weibl. E vor der P. malt das Zögern der Saturnia) VIII. 368. Desbeitceue, loco tutus(hier die Hephthem. in mal. Weiſe von dieſer Cäſur unterſtützt. Beiſpiele der zweiten dlrt

VIII. 306. Leucippusque ferox XII. 223. Raptaturque comis. 262. Dehressitque duos. XIII. 562. Expilatque Seuis weulos. fueit ira ralentem Inmergitaue uanus N. 43. Nec curhsere lecur volueres der auch bei andern Versanfängen nterſtäßt dieſer Einſchnitt die Hauptesſur und verangſauut entweder die Versbenregung, mie in ſolgenden Beiſpielen: Il. 177., Cwannris turdus erus. Xl, las. Sed müiserere, precur. oder macht ſie lebhafter wie Ill, 68. Ile dalore keros(wo die ohnmächtige Wuth der Schlange geſchitdert werden ſoll, Xl.. volahat, Pereutiensäue levem meclo natis aura pennis. e Ciſur nach dem 4. Trochäus. Dieſe Eöſur konunt nur nach der Peuthem. vor und hat, wie uberhaupt die Göſuren und Diäreſen, welche gegen das Ende des Verſes hin eintreten, den Zeck die rhöthmuſche Bexegung, beſonders bei Amvendung von leichten und ſchnellen Wortfißſen, zu mäſigen. In dieſer Weiſe findet ſie ſich oft gwiſchen dem B. und 2. Paon: 1, 1017. lacidiaue tebentihus auris Iluloebant zeployri natos zine Semmine flores. l, Bl. soliduuudue cherruit orbem. 317. suherankaue cueumina nubes. II. 209. rupiuntque Der asin currum. 158, pelihusduen her uara uotis, Gbeuſo auch, wenn dem 2. Päon ein Palinbachins voraufgeht, 3 B. II. 121. deae celerrs Quulrupedes dueunt adduntaue sonantia frenn, wo ſie nobſt dem angehängten ue das klingende unt, welches bereits der Penthem. voraufgeht, dem dam aut in der 5. Arſis ſolgt, hervorhebt, um das Geion des Geſchirres der Sonnerroſſe zu malen. Val. iber die maler. Bedeutung des Conſonanten u das Oſterprogr. 1871 p. 25). In andern Stellen bezeichnet ſie das Ende einer allmählich abnehmenden Bewegung oder Thätzgteit oder Unterbrechung derſelben; ſo 3. B. Vlll 2. noctisceue fuxxante Teuupora Iueifer caclit eurus, das allmähliche Schwächenverden und Aufhören des Sſwrindes; ferner hifft ſie weite Ausdehnung ſchildern, 3 B. die des Tromzetenſchalles über das Meer hin 1. à41. Omnibus audita est(Sc. hucina) telluris et auduoris undis, Ei Auihus est undis aulita, coereuit ommes. cf. l. 337, 338 Endlich kann ſie zur Sonderung entgegengeſetzter Begrife dienen; ſo 1. 659. Spesque(uit generi müihi prüma. sccundu nehotum. 9) Die Eiſur nach der 5. Arſis. Sie konnnt in drei verſchiedenen Arten von Ausgängen vor 1) 35mul nach einem einflbigen Worte, auf welches ein Pyrrhich und ein Spondens oder ſtatt des letterm ein Trochäus folgt(.= 2) ²) mal nach einem mehrſlbigen Worte mit folgendem Joniens u minori ), 557 Gor. 757. II. 206. a79, 4 VII. 0. 1X, 404.. à10 517, Gi5. Gui. 2 *) I. 2u1. V, 409. vIII 310

un) und

214. VI, 17. 352, 374, 497, vI., 172 340, Gig. 188. , 276 312 485,554. IIl,548. NIV, 761. XV. 86.196.