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[Beginn] (1878)
Entstehung
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Durch Hervorhebung der Art oder Beſchaffenheit namentiic vernitte His adbibet coniunx iguarum Teren mensis. cf. 675; ſo wie durch Heworhebung eines Bem eines encltſch hinzugeftgten Wortes: I. G8. Juno etiam Tethas salot ipsa vereri. 1 IV. 3T1. Non tamen efucies, II. 423. lioc eerio furtum coniunr men neseiete

Endlich durch einen ſyntactichen Abſchniit. Nach Schapers Zählung(Progt. Inſterburg 1862) kommt ein einſllbtges von einer Iuterpuntion begleitetes Wort in der 1. Arſis 161 mal in den Metamorphoſen vor mreiſt nach Conjuntionen: et. nec. aut, vol, ut, si. cum, nam x. Abuerbien: mor, Sie, Auo. hic oder Interjectionen: o! u! eu! hen! Dann nach Pronominibus, Verben(zunt, VIIl. 730, einfilb. oder eldirten zweifllb. Imperativen: J, da. Daree, vive) und nach Subſtantiven(di, rer); doch nie bei Ovid wie auch nicht bei Verzil nach einem Worte, welhes den Gedanken des vorigen Verſes abſhlieſte Aeltere Dichter(Eenäus, Lucrez) ſo wie auch ſpütere wandten dagegen dieſe Eäſur an, um einem ſolchen Wont beſondern Nacidruck zu verleihen, z B. Pap. Stat. Theb. II. 58. nec recdditn eomtra Vax. VI, a0. primnus teneris laczisse luhatis Or. et littoreo

der Demonſtratida: VI, 647. iffes vernitelſt Te duoduc.

b) Cäſur nach dem l. Trochäͤus. Dieſe eſur wird durch die folgenden mänlichen, namentlich wemn den Haupteüfuren, was ſehr häuſig Nſ, auch noch die Triche vornsgeht, ſo verdunlelt, daß ſie in malericcher Beziezung von keiner Bedeutung int wenn ſie nicht wit einem Abſchnitte des Sinnes zuſammentrifft. In dieſem Falle tritt ſi beſonders hervor in Auörufen nach Bocatiden oder Imperaliden: I. 130. Arßt, laces. Nl, 585 Iril XIII, 495. Juta, iacs, 1. 505. Nymphn, mane! IIl, b1à Mste, hrecor, memores! oder wenn das der Göſur voraufgehende Wort einen eiguen Sat bitdet: 1. 762. Dhit ei innhlieuit XIV. d6. Derstut, habetque deos pars utraque: oder den Gedanlen des vorigen Verſes abſchließt. Es iſt dann in der Regel ein Subſtautivum oder Verbum, doch kominen auch andere Wartarten, z. B. Pronomina(X. 432. Zahlmörter und Präpoſitionen in dieſer Weiſe vor. Durch den Versähergang ſo wie durch den Einſchnitt nach dem kurzen zweſſitigen Worte gewinnt dieſe Cäſur beſondere Krafe unt vird daher von O. meiſt in höchſt maleriſcher Weiſe vermandt, wie an folgenden Beiſpielen zu erſehen iſt

1. 568. Ust mermus llnemunine, prmerupta quod undiqne chulit Sitan. vocant Teupe. III. 712. Primmn Suuum misso viularit Penthen thxrso Nuer, do, gaminae VI. 144. Cetera venter labet: de quo tamen illa remittit Stauen, let antiquas everect arunea talas. ef. II. 260, IX, 17 III. 706. Penthen sic ietus longis ululutibus nether Marit, et audito XIII. Ss2 hartemndue e monte rexul HIiitit, et extremus ci. II. 6l6. Xl. XIV. 5à4. ematrfne aitz emmin demwens Cralis, et es tumiius modderutius, oro. Chore, fugamdue indihel Taciesdue inclueitur ills Una. relut siduis umbras ernt üln raeeutes

Inter, at inces dnadque deorum est Tastar, habent unlmos

Als eigenthimliche Versanſänge, die gleicſalls durch die weibliche Cäfur hervorgehaben werden, ſonſt aber ſelten vorkommen, mögen noch folgende drei hier ervähnt werden: III, 603. Inquit eut irn XII, 497. Iudue cruentatus(Tmeſis); NV. 857. Denique.- ut