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[Beginn] (1878)
Entstehung
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XII, 404. Multae llunn petiers sun de gente, sod una Zärtliches Verlangen. cf. XIII, 906. 802. WV. 22. Peuthen tu, venerauie, bipenniferumque Lycurgum Aneufung des Liber bei Gelegenheit der Schilderung fröhlicher Feier zu Ehren des Gottes. cl. X, h5. Xll, 215. VI 572. Cuid faciat Philomela? fugam enstodin claudit. Hülfloſgteit der Phil. Alehnlich IX. 758. Rathloſigtet der Ivhis. INX, 500. Entmuthigung der Byblis. Xl, 728. Klage der Alehone. cf. XIII, 620. II, 491. A. quotiens per saxa cunum lutratibus acta est!(Gurcht und Flucht) In andern Jällen ſcheint durch die leichte trochaiſche Ciſur eine ſtetge, gleichmäßig fortlaufende Bewegung it werden zu ſollen; man vergleiche 8. Pumla ucit; volat ilnd at incandescit eundo- Illa manus uf forte tetenderat in maris undus. Jactari auos cernis iu Joio inmenso

veranſcha

wohin auch

zu gehören ſchei §. 3. Die Nebencäſuren. Dieſe dienen zur Unterſtützung der Haupteäſüren und trrten meiſt nur

dann in charakteriſiſcher Weiſe hervor, wenn ſie nach Worten vorkommen, die an einer bedeutſamen Stelle des

Verſes ſtehen, oder durch inhaltliche Bezjehungen hervorgehoben werden; wir können uns daher über ſie kur faſſ

u. Cäſur nach der 1. Arſis. Ocgleich die erſte Arſis ſchon an und für ſich durch den Hauptietus in Verſe vor den übrigen hervortönt, ſo erhält ſie doch noch größern Nachdruck, wemn ſie von einer Cäſur begleitet iſt beſonders, wenn das Anfangswort nicht zu unbedeutenden Inhalt hat. Man ſehe folgende Beiſtiele:

II. 282. Vi eduidem fanses luec ipsa in verba resolvo- es est Pheton. VIll, S2. curarum maxima nutrix Nox iuterventt.

Erhöht wird dieſer Nachoruck und zugleich die Wirkung der Csſur noch durch beſondere logiſche Ver⸗ hältniſſe von denen wir die wichtigſten envahnen wollen

Zunzchſt durch einen Ausruf, in welchem das Aufangswort eine Interjection oder ein Pronomen iſt: IV, 155. ² multum miseri! I. 651. Ne miserum! Vor einem ſolchen Ausrufe kann ſogar das unbedeutende et merllich hewwortreten: VI, G40 lt mater, muter, clamantom; ebenſo nach vorangegangener Auißzählung dieler Namen: lV, 16. nt. Auas hrueteren Nomuina, liber, lbes

Dann durch eine Frage: II. mnnter? V. 599. Cuo Drolerase VI. Gl9 anodeunque harari: Cwid, sit 631. Cui Sis nuhta, ride.

Durch eine Gegenüberſteluung und disjunctioe Correſpomſion: II, 705. Me mihi prodis III, 460. mnerinmns duodue siepe notasi Me lacrimunte fuas. J. 464.igat tuns omnin, Phoche. de meus arcus. 1. 172. loc deus in nympha Peneide firit; at ilo I. 607. aut ewo fallor, Aut wegy lualor' ait.

Durch Correlgtian: II. 201. quaque impetus egit, Rao Sine lege ruunt. 35†. Huc ent atue illue.

Durch Wiederholung deſſelben Wortes: III, G78. Jam non esse munus, iau pinnas hosse vocari. II. 237. Tiem facta est Libye Arida. tum uymphae IV. 18. lu puer neternus, tu formu- zissimus alto VI. G45. purs judde cavis exultat ueuis, Purs] verihus stridunt,

magnum

aplucatus mitiscne rogaut Tauenides alräs,

intus lahes dueuu peweis ait, citewunrieie nedne pust duurttum heleu in his

dAune que ziue tibi eausa? quid hac ait aree heliat ſo ſtimme ich ihm hierin bel; wenn er aber weiterhin als Girundſabz auſſtelt: vayul veteres metri rationes ulique potiares Rahentur quam senaur⸗s ſo kaun ich mich demſelben nicht anſchleßen, ſondern lalte daflr, daß, in den hierher gehörigen Fällen, in welchen durch die Hepbthem. dem Sinne nach eng zuſaummengängende Worte in unpeſſender Weiſe geieennt ader nicht zuſammengehorende vereint werden, leber die weibliche Gäſur anzunehmen iſt, wenn dadurch iene Uebelſtinde beſeitigt weiden. Aus dieſen Gründen habe ich 1, 200, VI, 572. VII, K40, S, IN, 500, XII, 404. und II, fhl. unter die Verſe rrchnen zu mütfen geglaubt, in welchen micht die Hepheh, ſondern die Eäſur nach dem 3. Troch anzunehmen iſt.