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Hierzu treten die beiden folgenden ſpondeiſchen Obstantes seincunt nehulas Demnisqne lexati Practereunt ortas isdlenn de hartihns Nuros wisder in ſchönen Gegenſatz, indem der erſtere die Ueberwindung der entgegentretenden Hinderniſſe, der andere das gleichmäige Dahintilen der Sonnemwoſſe und der Oſtvinde ſchildert, von denen die lebteren unterliegen. 1I. 603. Arma assueta rabit lerumaue a coruihus mroum Tendit et illa Suo totiens cum pectore iuncta Indexituto triecit hackora telo. Die beiden erſten dattyliſchen beſchreiben Aufregung und Spannen des Bogens, der dritte ſpondeiſche das Zielen und Treſſen mit demſelben, II. 870. Cum deus a terra siecoqque a litore sensim pissa pedum Drimmis vestigia ponit in uncdlis, Inde ahit ulterius. mcdüidne Der ueduneru hanti Vert hraeddann. In den beiden Hexametern mit Spondeen wird das allmähliche Hireinſchreiten des Stieres mit ſeiner Beute ins Waſſer geſchidert; in dritten die ſchuelle Entfährung der Europa über das Meer 1II. G76. At lähns ahstentos dum vult ohvertere remos. In Shatium resilire munus hrexe ridit— Der erſte ſpondeiſche B. bezeichnet die Anftrengungen des Libys, die zurüctreibenden Ruder wieder in Bewegung zu ſeen; die Dattoten ſchildern die ſchnelle Vervandlumg deſſelben⸗ IV. 46. Quos omnnes acie lestuemm Saturnin tarru Vidht et ante wmmnes Iiona. rursus ab illo
Sisyphon ashiciens Juns blict in der Unterwelt die Bißenden der Reihe nach grimmig an; beſonders ſcharf trifft ihr Blich den Nion: dies wird in vorherrſchend fpondeiſchem Maße geſchildert. Schnell aber wendrt ſie ſich voller Erregung, weil ſie des beſondern Vergehens des Irion gegen ſie ſelbſt gedeukt, anderswohin: dieſe Erregung ſo wie das ſchmelle Fortblicken wird durch vonviezende Dalthien mid durch die butoliſche Cäſur trefflich angedeute. V. 164. Tieris ut auditis d'xersa talle duorum ENtirnulata fame mugitihus armentorum Neseit, utr hotius ruat, et ruere anlet utrodue Das Lauſſhen des Tigers auf das Gelrül der beiderſeitgen Rinderheerden wird durch den ruhigern Gang der beiden erſten Verſe(ct. oden d. S armeutoruun), die Midheit und Begier des Raubthiers in die Herrden einzubrechen durch die dann folgenden ſchnelen Datthlen geſchider. VI. 39 f. Conecbit lacrimus ac venis herhihit imis: Cuns uhi keeft aahnum. rucuns emnſaſt in uuras. Wie die Erde die Thränen der Satyrn und Nymphen allmahlich einſaugt wird durch Spondeen, wie ſie ſie aber, in Quellvaſſer vervandelt, ſchell hervorſprudeln läßt, durhh Daktylen ausgedrickt X. 382. Ilunuura verhorum ſidas uutrieis adl uures
perrenisse lerunt. limen serrantis almmunne. uruit anus, reseratue fores— Die beiden erſten mit Sp. untermiſchten Hexameter beſchreiden das Lauſchen der alten Aumme auf die Worte der verzweifelnden Myrrha; die damn folgenden D. in Verbindunz mit der Eiſur im 4. und 2. F. veranſchaulichen die ſchuellen Vorkehrungen, welche die alte trifft, um der M.. zu Hülfe zu fommen. XI, 731. Insilit huc. mirumdue fuit hutuisset volabat, Pereutiensdue lerem modo natis adrn hennis, Stringehut sunnnas ales nuiserahilis unddas


