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Das gewaltige und ſtoßweiſe Brauſen des Berens wird durch die Sp., das empörte Aufwogen des Meereg durch die D. gezeichmet VII. Rugasodne suum serrantes cortics callem.
Die Sp. molen in Verbindung mit dem wiederkehrenden Conſonanten s das langſame und gleichmäige Hinauſtriechen der Ameiſen auf eine Giche; der Dakthlus eartiee zugleich mit dem Conſon. a drückt ſchnellere und ungleichmäßige Bewegung, etwa durch die Unebenheit der Rinde veranlaßt, aus.
VIII. 165. kit nunc ad fontes, nune ad mare versus upertum
Langſameres Zurücfüießen des Fluſſes in der Richtung zur Quelle, und ſchmalere Strämung zum
Meere hin
X. 367. Demäiit vultus Sceler Scham und innere Crregung XI. 497. Pluctibus erigitur euehumdne aequare ridetur, Die Dakthlen in der erſten Vershälſte veranſchaulichen gewaltige Erregung des Meeres, die Sp. in der zweiten das wiederholte, gleichmäßige(daher zweimal der Conſ a) Aufwogen deſſelben XI. 501. Sternitur interdum, spumisque somantihus albet Zeitweiſe Beruhigung und darauf wieder folgende Erregung des Merre Gegenüberſtelung von Spondeen und Daltzlen ſindet aber auch in auf einander folgenden Verſen ſtatt, die damm entweder Vorder und Nachſat einer Periode biiden, oder verſchiedene Sätze enthalten, welche wegen der Ungleicheit ihres Inhalts eine verſchirdenartige usdruckaweiſe bedingen. Auch hierzu mögen mehrere Beſſpiele folgen
consciu virgo.
1. 478. Ilulti illum petiere, illa axersutn hetentes nupaftens exhersque ziri nemorum asin lustrat. Die Spondeen bezeichnen Widervillen gegen die Bewerbungen, die Dacwlen im Gegenſate dazu das freie und ungebundene Leben der Zungfrau. Zu ackten iſt im 2. Verfe auf die Häufung der Conſonanten. 1. 537. Alter in anbiguo est, an sit conprensus, et ipsis NMorsibus eripitur taugentiadlue eru relinqui Der erſte B. malt durch die untermiſchten Spondeen die Funct des Haſen vor den Biſſen der Hunde, der andere durch die ſlüchtigen Dalthlen den Anlauf deſſelben zu ermeuter ſchneleer Flucht. 1. 541. Oeior est requiemudue negat tergwque fugacis Iuminet et erinemn spursum cerrieitus afliat Hier veranſchaulicht ver erſte B. durch die gehäuſten Daktylen und die Cäfur im vierten Fuße in Begleitung der Trithemimeres den ſchmellen und unermüdlichen vauf des Apollo, während der folgende B. durch die Spondeen und zweiſibigen Wortfüße das wiederholte anfathmen des Gottes ſchiert, der die ſlihende Daphne faft eingeholt hat.
1I, 150. Qeaupat ile levem iuvenali eurhore eutrum tatqlue super, manihusdue dutus cantingere habenas Gaulet, et insito grates uait inde parenti,
Von dieſen drei Verſen bezeichnen die erſten beiden dattyliſchen riſtige Thätigkeit Phaetons im Gegenſatz zu dem dritten, welcher Spondeen enthält und den Dank des Zünglings für das erlangte Gefährt ausdrickt Auch die folgende Schiderung iſ durch den Wechſel der daltzlichen und ſpondeiſchen Rüße äußerſt malrriſch Es reihen ſich zunächſt drei Verſe nit gehuften Dakthlen an, welche die Unruhe der Sonnenraſſe veranſchaulice, che die Fahrt beginnt; dann folgen zwei ſpondeiſche, in welchen Tethys die Schranken hinwegräumt, welche die Roſſe zurüchhalten, und mmm ſtürmen dieſe dahin:
Cyrripuere viam pedihusque Der adra motis


