Druckschrift 
1 (1863)
Entstehung
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Die Worte:obiectu pectorum können an sich in doppelter Weise aufgefasst werden, nämlich entweder, dass die Frauen sich den Feinden und den von diesen drohenden Ge- fahren, oder dass sie den Ihrigen die Brust entgegenstellten. Allein wenn man erwägt, dass die Worte:constantia precum undmonstrata comminus captivitate, von welchen die Worte:obiectu pectorum eingeschlossen sind, von den Frauen nur mit Beziehung auf die Ihrigen gesagt sein können, so wird man geneigt sein, auch beiobiectu pectorum dieser Beziehung den Vorzug zu geben. Möglicher Weise hat Tacitus damit andeuten wollen, dass sie lieber von der Hand der Ihrigen den Tod finden, als in die Gefangenschaft der Feinde gerathen wollten.

Die Lesart:nubiles, welche von einigen neueren Herausgebern vorgezogen wird, ist nicht blos durch die Handschriften weniger verbürgt, als die herkömmliche Lesart: nobiles, sondern scheint mir auch weniger in den Zusammenhang zu passen. Denn der Nachdruck liegt offenbar auf dem Wort:puellae, weil ja der vorhergehende Satz:quam . feminarum suarum nomine timent erläutert werden soll, und das Wort:nobiles wird beigefügt, weil man besonders bei weiblichen Geiseln immer auf vornehme Abkunft sah. Dagegen würde der Ausdruck:nubiles etwas Auffallendes bezeichnen und doch wenig dazu beitragen, um die Furcht vor der Gefangenschaft der Mädchen zu steigern, da ja Mädchen, die noch nicht mannbar sind, in der Gefangenschaft bald in dieselben Gefahren, wie die mannbaren, kommen würden.

In dem Satz:inesse quin etiam sanctum aliquid et providum putant ist das Wort: sanctum, da es die ursprüngliche Bedeutung:der Gottheit geweiht hier nicht hat, in derjenigen Bedeutung zu nehmen, in welcher das Wort ausser jener ersten in Beziehung auf Menschen vorzukommen pflegt. Es bedeutet alsdann:Reines, Unantastbares. Dagegen wird durch:providum das Vorausahnende, die Sehergabe bezeichnet. Demnach scheint Tacitus sagen zu wollen, dass die Germanen in dem Wesen der Frauen etwas Reines und Vorahnendes anerkennen und deswegen die Rathschläge und Antworten derjenigen Frauen, in Welchen jene Züge besonders hervortreten, sehr beachten. Weitere Belegstellen dafür, dass von den Germanen Frauen die Sehergabe zugeschrieben wird, sind: Caesar de bell. Gall. 1, 50. Sueton. Vitell. 14. Clemens Alex. Strom. 1, 360. Pot. 2lO d d Taga Teoο⁵αιαακνοος α εοαα ακαοε̈α ννκs, ær rorau‿νμαeν dtνα 7009516TOOœ m△άαl sνμαεμιν Saννμνςα νμάς ωꝓσς τᷣxννμσeοeνπ rOϑεοσππιεοοσσ τ ονας. Strabo VII. p. 294. ESOs ds ντυνν Kiμρμεαωνναιννονσννπασν⸗⁵αGwGοσMνον Se aHς yuναεανν αασαν συσρœᷣe?εκννσσᷣe Tονκη‿2ω,έ Oουν τπτοπαντιεέιε εεεια To*²ετοωι, suxeluore, aeolas Sgœrnrridag Srri Tεοmηιέενκννηι, ⁶ον xodν oονον,uμνπαοεςοι rois 0b dl-, Aαbέινιοσ ϑς τoον ꝗrοαισοννεμςου οσυννπιαμνν ε⁵†σοαυ εᷣτᷣντeεννναuνσατονς yον xæœννρ sνονν, dGoν 2,*◻ρQοσσ εαμιανι ετον˙ευναράρ⁴ἀ˙σοσασν ακρ dνπεοστεε τοο έιννοο Sꝭνιμοονς‿ Eα‿νοατιον μεν εεοοιιενισσα ενχde roν‿ τπτιωQ¶ν△ομεμνσο aμαατοο εlςα τν οααινρρσ œzretasν ird Srοιοισηνισο ι d³‿ ααάςννςαα ⁸mσα³νννενοων̈νιαάηςνεyyuοᷣ viuν τοοςσ οdxᷣelος Zu.