Soviel glaubte ich über den Zweck der nachfolgenden Beiträge und über die von mir dabei befolgten Gesichtspunkte vorausschicken zu müssen. Ich habe diese Bemerkungen grösstentheils an eine Besprechung dessen angeknüpft, was Kritz in der Einleitung zu seiner vorher genannten Ausgabe der Germania aus- geführt hat, weil ich dadurch in die mir erwünschte Lage kam, über Vieles, worin ich mit ihm übereinstimme, auf sein Buch verweisen zu können und nur über das Wenige, worin ich von ihm abweiche, etwas ausführlicher sprechen zu müssen. Ein einigermassen ähnliches Verhältniss dürfte sogar zwischen der von ihm gegebenen und der von mir im Nachfolgenden versuchten Erklärung statt- finden. Da er nämlich vermöge des von ihm eingenommenen Standpunktes mehr die Sprache der Germania als das in derselben geschilderte Leben der Germanen zu erklären strebt, ich aber umgekehrt gerade das letztere der Erklärung besonders würdig und bedürftig erachte, so möchte ich meine Beiträge, die sich bei den engen Schranken eines Programms ohnchin auf einen kleinen Theil der Germania beschränken müssen, nur als eine freundlich dargebrachte Zugabe— eine ³οσισςα οσ⁵ευ νεᷣ gia τᷣ— zu dem, was Kritz und Andere über denselben Gegenstand und zu gleichem Zweck geschrieben haben, angesehen wissen.
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