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1 (1914)
Entstehung
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Fragen dieser Art behandeln Schultze⸗Naumburg:Häusliche Kunstpflege. Jena 1910 ¹5.

Joseph ug. Lux:Der Geschmad im Alltag, Dresden 1908(viele Abbild. von Gegenbeispielen), undDie Kunst im eigenen Heim(Reclam 5156).

Ein schönes Beispiel aus dem Xlltagsleben bei L. Volkmann:Erziehung zum Sehen, Leipzig 1903 3, S. 25 ff.

Neben Busch sei auch hier Gulbransson erwähnt(Gute Beispiele seiner Kunst gibt derKunstwart, 2. Februarheft 1914).

Einige gute Bemerkungen überdie Bedeutung der politischen Karikatur als notwendiges Ventil der revolutionãren Vollsinstinkte gibt Lange:Wesen der Kunst, S. 653.

Lange:Wesen der Kunst, S. 570 ff. wendet sich gegen dieseidealistische Theorie. Nach ihr soll der Porträtmaler nicht den charakteristischsten, sondern den günstigsten Gesichtsausdruck wählen.

Veröffentlichungen des Kunstwarts und des Dürerbundes aus dem Ver-

lage von Georg D. W. Callwey, München.(Gratis in den Buchh. zu haben.)

Dresdner Weg der Kunst(S. 12).

Die Hunktion der Kunst beschränkt sich nicht darauf, den Menschen zu deuten, es ist die ganze lebende Natur, die sie uns deutet. Er nennt als Beispiel Leistikow, der uns durch seine Grunewaldbilder den intimen Reiz des märkischen Kiefernwaldes zeigte(S. 15).

Ahnlich auch Lange:Wesen der Kunst(S. 633 f.).

Anders Zehme a. a. O.(S. 77).

Näheres bei Taine a. a. O.: 1. Bd., Kap. 1, vor allem S. 7 und 10.

Der Zwedk ist, dem Schüler Gelegenheit zu geben, sich im freien Sprechen zu üben, auch sollen dabei die früher gewonnenen Gesichtspunkte an neuem Stoff wiederholt werden. Mit Absicht sind Fragen allgemeiner Art öfters wieder- holt, dadurch prägen sich die entsprechenden Antworten von allgemeinem Werte besser ein.

Wie sich die Inhaltsästhetik mit diesen Stoffen abfindet, zeigt Lange:Wesen der Kunst, S. 572 ff.,.

Für Winkelmann und Lessing, um nur dies eine anzuführen,existiert diese Kunst überhaupt nicht. Dies wohl mit ein Grund, warum Lange der Lektüre des Laokoon gar keine Bedeutung für die ästhetische Erziehung beimißt. Ja er geht sogar so weit, zu behaupten,sie leite die ästhetische Bildung der Primaner in ganz falsche Wege(Künstl. Bildung, S. 82).

Ganz anderer Meinung ist mit Recht Rosenthal in seinem Programm§. 15.

Vergl. auch Zehme a. a. O. S. 83.