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Lichtwark in der Einleit. zu seinen„UÜbungen“:„An Schongauer, Dürer, Holbein, Ostade, Rembrandt muß das deutsche Kind in die ältere Kunst eingeführt werden“(S. 32 in z. ufl.).
Ebenso konnte ich die andere Forderung Lichtwarks erfüllen:„Es bedarf wohl kaum der Betonung, daß ausschſießlich von Originalwerken auszugehen ist“(ebenda S. 20).
Zur niederländischen Kunst im allgemeinen vergl.:
Karl Woermann:„Geschichte der Kunst aller Zeiten und Völker“., 3. Bd. Leipzig 1911.
Eugeène Fromentin:„Mattres d'autrefois“.(Belsien, Holland.) In das Deutsche übertragen von E. von Bodenhausen. Berlin ¹903.
H. jantzen:„Geschichte der niederländischen Malerei im XVII.Jahrhundert.“ Teubner, 1912.(Xus„Natur und Geisteswelt“.)
Vor allem Richard Muther:„Geschichte der Malerei. 3 Bde. Leipzig ¹900.
Seinen Standpunkt charakterisieren seine Worte im Vorwort:„Wenn man sich ganz auf die Analyse formaler Dinge beschränken wollte, so würde das obendrein zu trostloser Ode führen. Denn was auf diese Weise gegeben werden kann, ist doch nur ein gedichtetes Kochbuch.“ Dies führt er dann näher aus und schließt dann:„Ich verzichte auch gern auf jeglichen Kunst- genuß, wenn er nichts anderes sein soll als ein Nachdenken über konvergierende und divergierende Linien.“
Von den Künstlermonographien, herausgegeben von H. Knackfuß, Leipzig Velhagen& Klasing), kommen für uns zunächst in Betracht:
„Terborch und Jan Steen“,„Teniers der Jüngere“ und„Adriaen und Isad von Ostade“(alle 3 Bde. von X. Rosenberg).
W. Bode:„Rembrandt und seine Zeitgenossen“. Leipzig 1906 behandelt in dem Abschnitt„Das holländische Sittenbild“ Metsu, Terborch und Steen (S. 60— 93) und Wouwermann(S. 184 ff.).
Einige Bilder sind auch abgebildet und besprochen in O. Eisenmann und A. Philippi:„Album der Casseler Galerie“(40 Farbendrucke). Leipzig 1907. Auf die Progr. von F. Heußner und O. Paulus sei nochmals hingewiesen vergl. die Vorrede).
Heußner, Progr. 1903, S. 12, führt eine Stelle aus Lemckes Asthetik an:„Steen umspannt das ganze Gebiet des Komischen bis zur schneidendsten Satire“, ähn-
lich Muther in„Geschichte der Malerei“, II 545.
13) Vergl. Vollkmann:„Naturprodukt u. Kunstwerke, Dresden 1903 2, sehr anschaulich
14)
(viele Abb.). Ich machte die Schüler auf dieses Buch aufmerksam, wie ich es überhaupt für richtig hielt, die Schüler auf leicht zugängliche Bücher— Schul⸗ bibliothek, Murhard-Bibliothek und die Landesbibliothek— hinzuweisen. Vergl. auch Lange:„Wesen der Kunst“. S. 209— 371. Vergl. dazu Lichtwark:„Erziehung des Farbensinns“. Zehme a. a. O. S. 75 führt an:„Farbenfreudigkeit ist Leben und uns so wohltuend wie Licht und Luft. Ohne Farbe wäre die ganze Natur traurig und grau“.


