Druckschrift 
1 (1914)
Entstehung
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Anmerkungen und Zusätze.

Vergl. Konrad Lange:Das Wesen der künstlerischen Erziehung. Ravensburg 1902, besonders S. 31. Daneben sein:Künstler. Erziehung der deutschen Jugend. Darmstadt 1893, und:Das Wesen der Kunst. Berlin 1907 2, ins⸗ besondere den Abschnitt:Der Zwedk der Kunst. S. 630 ff., S. 649 f.

Albert Dresdner:Der Weg der Kunst., jena 1904. Abschnitt I: Die Kunst als Deuterin und Gestalterin des Lebens. Vorwort(S. VIh:Die srundlegende Auffassung des Buches ist die der Kunst als einer Funktion des geistigen Organismus des Menschen, deren Gesundheit für seine Gesundheit unerläßlich ist. Und weiter unten:Wir werden nicht gedeihen, wenn wir nicht alle, jeder in seinem Bereiche und Berufe, Künstler werden.

Auf die Werke des kürzlich verstorbenen Alfred Lichtwark sei schon hier hingewiesen, besonders auf:Ubungen in der Betrachtung von Kunstwerken. Berlin 1914 10.Wege und Ziele des Dilettantismus. München 1804.Die Erziehung des Farbensinns. Berlin 1914 4. Vergl. auch seine Rede:Der Deutsche der Zukunft in dem Buche:Kunsterziehung. Ergebnisse und Anregungen des Kunsterziehungstages in Dresden am 28. und 29. September 1901, Leipzig 1903. S. 39 ff.

Drei Stellen hieraus seien angeführt:Man kann in Deutschland sehr reich, sehr ungebildet, zu keinerlei Opfern für irgend einen Kulturzweck bereit sein, ohne der Verachtung anheimzufallen.(S. 44.)Daß der Inhalt der bildenden Kunst nicht nur auf Bilder, Bildsäulen und Prunkbauten beschränktt ist, liegt dem gebildeten Deutschen meilenfern. Sie hilft ihm nicht sein Haus zu gestalten, seine Wohnung einzurichten, an seinen Anzug die Forderung des Geschmadks zu erheben.(S. 49.)Unter den Kulturvölkern sind wir die Ungeschlachten. (S. 50.)

Dazu vergl. Chamberlain:Die Grundlagen des XIX. Jahrhunderts. Mäünchen, Volksausgabe Bd. I S. 69:Verglichen mit allen anderen Erschei- nungen der Geschichte, stellt das Griechentum eine überschwänglich reiche Blüte des Menschengeistes dar, und die Ursache davon ist, daß seine gesamte Kultur auf einer künstlerischen Grundlage ruht.

Uber denKünstler als Mitarbeiter an der Kultur vergl. Joh. Volkelt Kunst und Volkserziehung. München 1911. S. 10 ff. Zur volkswirtschaft-