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hnlich ist es mit den Arheitern Meuniers. Nicht mit dem kalten Verstande des Parteimanns betrachtet er sie, sondern mit dem warmen Gefübl dos Menschenfreundes. Er zeigt uns die bildende Kraft, die im Arbeiterstande steckt, er weist uns hin auf ihre Bedeutung für die Kultur. Nicht Proletarier, nein Helden sind sie, Schöpfer, Sieger. Meuniers Mitleid bringt uns den Arbeiter näher. Wir denken daran, weſcher Widerspruch so oft besteht zwischen ihrem Werte und ihrem Lose.
„Mollt Ihr das dulden, wollt Ihr nicht sorgen, daß es besser wird?“ Ja, sollen wir nicht eilen, mit diesen starken, zukunftsvollen Menschen Fühlung zu erlangen, sollen wir nicht versuchen, sie für uns zu gewinnen, uns mit ihnen zu verständigen? Tretet ein für Besserung ihrer Lage, vor allem in Fällen der Krankheit und des Alters, sorgt für bessere Wohnungen, gebt ihnen Teil an Eurer Bildung.
Sie wissen, unsere Regierung hat dies schon vor drei Jahrzehnten er⸗ kannt, ich brauche Sie ja nur an die Sozialgesetzgebung unter Wilhelm I. und Bismard zu erinnern. Unser Staat hat hier anderen Staaten den Weg gewiesen, darauf sind wir stolz. Aber noch viel, sehr viel bleibt zu tun übrig, vergessen Sie das nicht.
„Tüblet sozial“, dazu mahnt uns Meunier und auch Millet.
So hat also die Kunst die Aufgabe übernommen, die großen Abgründe zu überbrücken, die leider zwischen den einzelnen Teilen unseres Volkes klaffen. Die Kunst Spielt die Sofle des Permittlers, sie mahnt zur Lor⸗ söhnung⸗-„Tühlet sozial, Auch die Bauern, auch die Arbeiter, beide sind Glieder unseres Volkes, Kinder derselben Mutter, die uns alle nährt und der wir so vieles zu danken haben. Söhne der mächtigen, starken, stolzen Mutter Germania.


