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ehee hensn zenweewr Eerre ahehen (Kat. 148, Kab. 1h. Das große Format paßt nicht recht zu dem einfachen Gegenstand. Das Format muß in einem gewissen Einklang stehen zu dem Inhalt, der Größe des Formats muß die des In- halts entsprechen. Auch ist durchaus nicht gleichgültig, ob man Breit- oder Hochformat nimmt. ²00 Durch die Größe des Formats kann der Künstler das Landschaftliche mehr hervortreten lassen, er gibt ein größeres Stüda Himmel.
Im Gegensatz zu den Tänzern und Tänzerinnen mit ihrem lauten Treiben und ihrer Frõblichkeit steht der Schäfer und seine friedlich grasende Herde. Durch die heranziehenden dunkeln Wolken entsteht eine Art Ge⸗
witterstimmung.
Besonders aufmerksam gemacht wird auf den scharfen Wirklichkeits- sinn, man könnte ihn fast Naturalismus nennen. ² Er zeigt sich be-⸗ sonders bei dem Manne, der seinen Kopf au einen Pfosten lehnt, da kommt ein Schwein und macht sich in nicht mißzuverstehender Weise zu schaffen. Hierdurch wollte der Künstler diese Art von Sonntagsvergnügen besonders charakterisieren. Ebenso zu beurteilen sind die angetrunkenen Dersonen in verschiedenen Situationen, einer liegt bereits im Graben, seine Ehehälfte holt ihn. Ein anderer wird sogar von zweien geführt, die Schwester oder Schwägerin muß auch noch mithelfen. Wie natürlich — es wirkt besonders komisch— wie er die Beine stellt, er kann nicht mehr gerade gehen. Ein dritter ist auf dem Heimweg, aber er dreht sich noch einmal um, und mit der Faust drohend ruft er den anderen zu:„Wartet nur, wenn ich morgen komme, dann gibts ne Lage.“ Er ist ein Krakeeler, seine Frau kennt ihn, sie hält ihn am Arme fest, daß er nicht zurückläuft.
Wie wirkt die Gruppe der Tänzer und Tänzerinnen durch ihre Ein- fachheit. Sie machen keine großen Ansprüche und sind doch so zufrieden. Das ganze Orchester besteht aus dem Dudelsadpfeifer auf einem Fasse, und viel Tanzkunst ist auch nicht nötig, man faßt sich an die Arme und wirft die Beine.
Ein Bildchen für sich ist das Tdyll links in der Ecke. Eine Familie: Vater, Mutter und zwei Kinder, ein Bild der Zufriedenheit, aber auch des Stumpfsinns. Es liegt so etwas Dummes, fast Blödes in dem Blid der beiden Eltern, es ist mehr das Behagen des Tieres, etwa der Katze, die am warmen Ofen liegt.
Den Abschluß der Bilder aus dem Bauernleben bildet Ostade. Bauern
in einer Sommerlaube.


