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era weeeen en KARIERNSEIELENDE BAUIHR und Ostade. Zunãchst die Farten- Spielenden Bauern von Teniers.(Kat. 139, Kab. tz.) Wir stellen uns auf den Standpunkt eines Beschauers, der erklärt, dies Bild gefalle ihm nicht, es sei zu häßlich. Wir geben dies zunächst zu und fragen:„Was ist alles hußslich 9
Wir stellen susammen: die Gesichter der Leute, ihr Mund, die plumpen Nasen, beides so übertrieben, daß es fast wie eine Karikatur wirkt. Die Kleidung, nachlässig, schmutzig, alte Hüte und Kappen, wie man sie bei uns wohl in den Chausseegräben findet. Häßlich ist auch die Ortlichkeit, fast gar keine Möbel, kahle Wände, ein Nachtgeschirr mitten im Raum, nur eine Luke läßt etwas Licht herein. Das Ganze wirkt wie eine Art Pferde- stall. Wie können wir an der Darstellung solcer Häßlichkeiten Ge- fallen findon, ja ein solches Bild sogar schön finden 7⁵ Zunächst ist daran zu erinnern, daß auch dieser Künstler uns nicht durch einen schönen Anblida erfreuen oder erheben will, er will uns Jurch andere Minel Treude
machen. Wodurch?
1. Durch die Tarben, namentlich das Grůn und das Rot. Gerade diese leuchtenden Lokaffarben, so wird erläuternd beigefügt, sind eine Eigen- tümſichkeit von Teniers, ebenso wie auch der Blick in den anderen Raum, in dem sich Personen befinden, die in gar keinerBeziehung zur Haupt⸗ handlung stehen, hier sind es zwei Personen am Kamin, die sich wärmen.
2. Durch die Beloucbtung. Wir besprechen die Lichtquelle, den Wechsel von Licht und Schatten, den Ton im Gegensatz zu der Lokalfarbe.
3. Durch das Jeelische, so kann man wohl kurz sagen: d. h. durch die Natürlichkeit, mit der alles geschildert ist, und durch den Ausdruck in der Charakteristik, hierzu gehört auch das Lustige der Situation der Spieler. Dies wird erklärt und der Grund zu der Freude gesucht, die sich in ihren Gesichtern zeigt. Vor allem fällt das Komische auf in dem Gesichts- ausdruck, namentlich bei dem Wirt, der gerade die Kellertreppe hinauf- kommt, mit dem großen Käse in der Hand. Welch eine Nase! Wenn man noch nicht weiß, was eine Nase ist, hier kann man es lernen. Wie ein zweiter Polyphem kommt er uns vor mit dem einen großen Auge in der Profildarstellung, dazu kommt noch die seltsame Kopfbedecaung. Im Gegen- satz zu den anderen Bauern, die meist dumm, gutmütig aussehen, hat er etwas Pfiffiges, Schlaues, man könnte fast sagen Uberlistendes in seinem Blick. Wie ist dieser Nusdruc zu erklären? Ein Schüler meint ganz richtig:


