Druckschrift 
[1] (1860)
Entstehung
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gerichteten Worte:tibi oplamus eam rem publicam, in qua duorum generum amplissimorum re- novare memoriam afque augere possis wären wol nicht geschrieben worden. Ist aber diese Vor- aussetzung richtig, so dürfen wir den Schluszworten zugleich auch den Sinn unterlegen:ich habe mit der Anführung der wenigen Heroen der Redekunst bis auf Hortensius zu guter letzt bekennen wollen, wo ich meine Stelle zu finden wünschte, nicht in mullis, sondern inter 10½ aequales unus excellens oder doch inter principes- und Brutus, der Jünger, soll ebenso denken. wie sein Meister. Freilich ist der Ausdruck geschickter Weise so gehalten, dasz ihn auch, na- türlich in seinem Sinn, Cäsar sich aneignen konnte, dessen ganzes Streben ja eben dahin gieng, keinen zweiten neben sich zu dulden.

Es pliebe nun noch übrig nachzuweisen, wie aus der ursprünglichen Lesart die jetzige hat entstehen können. Die einfachste Erklärung scheint mir die zu sein: durch das unverstandene et vor si(et si) veranlaszt nahm irgend ein Abschreiber irriger Weise an, der Satz si mihi ao- cidisset gehöre vor das etsi operosa est. In Folge dessen schrieb er zur Correctur des vermeint- lichen Fehlers den Satz si mihi accidisset, ut numerarer unus, quam ut numerarer in multis mit dem betreffenden Zeichen, das auf das gleiche Zeichen im Text vor t(si) hinwies, an den Rand und unterpunctierte dafür dieselben Worte im Text, als Zeichen, dasz sie nun hier zu tilgen seien. In der von diesem Exemplar genommenen Abschrift, die unsern Handschriften zu Grunde liegt, wurde nun beim Abschreiben der am Rand stehende Satz da in den Text einge- fügt, wohin er nach dem entsprechenden Zeichen gehören sollte(also vor etsi operosa esi etc.) dabei aber aus leicht erklärlichem Versehen vom ersten ut numerarer beim Schreiben gleich auf das zweite übergesprungen und also die Worteut numerarer unus, quam ganz weggelaszen. So entstand unser jetziger Text, nur dasz später nochopportanum foret inopporlunorum verderbt ward und sowol(wie bereits oben bemerkt wurde) contenlio vor ac concursatio, als auch hinter dem letztgenannten Worte tamen ausfiel, was wegen des vorausgehenden tantum(mit der Ab- kürzung ebenso wie tamen geschrieben) gar leicht geschehen konnte.

II.

Verheszerung einiger anderen Stellen. 1.

Zu den weiteren Stellen, an welchen in unseren. Handschriften einige Worte ausgefallen sind, gehört zuerst 6, 23 Tum ille(sc. Brutus) ceterarum rerum causa, inq uit, istue et doleo et dolendum puto, dicendi autem me non tlam fructus el gloria, quam tudium ipsum egercilalioque delectat, quod mikhi nulla res eripiet, te praeser- imftam studioso. Etdicere enim benenemo potest nisi qui prudenter intellegit.

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