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X. Die Stelle 438fff. ist m. E. folgendermaſsen zu interpungieren:
æurao y e uerà Qοεοσ mœʒiά isa, 6‿αόdelα⁵νο aνonxee doo axeoe a eν⁶οο, 1 ol dronlisas æεᷣασνν oνςdνοαd νεᷣοοα, al e R0 6vrl, Ad2α‿ ⁶◻τ⁶mν.
Mag auch die Herleitung des Wortes ν⁶ε, dessen Bedeutung aus den betr. Stellen bei Homer (9 581, p 120, I' 163) sowie aus Hesychius(mπέ*¼i Ʒπυνεvels, ol xar rtyν lx*o³) u. a. hin- länglich klar ist, bestritten und zweifelhaft sein,“ So scheint mir doch soviel zweifellos, dals es den Zusatz adlα oxsdöv sowenig verträgt wie etwa die verwandten Bezeichnungen„αηαο(gener, von W. „aA⁴) oder eνε˙εαος(socer, von W. aκ, wovon xεααα Tau, skr. bandh= binden). Anders ist es bei den deutschen Partizipial-Adjektivis„verwandt“,„verschwägert“, oder auch bei einem griechischen ovyyevi, a**o, welche eine derartige adverbiale Bestimmung wie oxeν oder αοοσσεεν selbst- verständlich zulassen.
Es ist aber auch gar kein Grund vorhanden, die Worte adα xeον, wie allgemein, soviel ich sehe, geschieht, mit zu verbinden. Vielmehr fügen sie sich aufs schönste zu dem Verbum 0dddο ε⁵ςοσα i. e.„dicht vor die Füfse auf den Boden zu legen“. Auch könnte man, da sich das Adverbium oxε6ν(= cominus) bekanntlich gern mit Wendungen wie dοο uνev— obraos douoi— obrade Xelo dat αναρ-— Lyxe(dοο) Ʒeυννμν dπνO etc.(Vgl. E 458, 883, II 828, P 60 1I F 290, 378, 462 etc.) verbindet, die Beziehung ausdehnen auf das Participium àxoοσſs, welches ja mit dem Inf. xeldoο zu einer begrifflichen Vorstellung verbunden ist. Dann hieſse udaa xεeν „aus unmittelbarster Nähe“.— Temporal hingegen könnte der Zusatz aα oxedév hier nicht gefaſst werden. Das würde heiſsen aurtea, adν alpa, alp„ς u. dgl. Der zeitliche Gebrauch des Wortes 6edév ist überhaupt nur ein sehr beschränkter und fufst stets auf der räumlichen Anschauung und Vorstellung, wie die betr. Stellen zeigen(6 284, 27, N 817). Die Zeit wird hier eben als Linie gedacht.— Sagen wir im Deutschen„gleich auf der Stelle“, so berühren sich allerdings in diesem Ausdruck, ebenso wie bei dem lateinischen illico(= in loco), die räumliche und zeitliche Bedeutung und Vorstellung.
Man setze also nach sévrt ein Komma! Und das entspricht auch dem stehenden Gebrauche; denn überall, wo, wie hier, mit«aMν... Meεο ⁵ ein koncessiver Zusatz beigefügt wird, steht das Participium entweder am Ende des Verses oder es tritt nach demselben die Cäsur ein. Vgl. z. B. II 617 und 620 mit 624, 550, 423, 570, 593, 609; 385, p 12 mit v 271, G 370, 499.— Dasselbe trifft, beiläufig bemerkt, nicht regelmäſsig zu bei negativen und anderen Verbindungen, Z. B. „ 294 05G v Gf eO 80v„ai*, 1 253 ⁴σοσσ σα(ς ⁸ν εεεινι.(Vgl. ½ 200, 82, A 387, 0 164 etc.)
* Was man gegen die Angabe des Scholiasten zu T' 163: odx ol 2ναιοι, eνααe ol eneloæerroν σeυνee va! emiærroο, wad τ πααααςα łαα(W. aã, wovon xeπαl⸗⸗= I6r. τ⁴☚α²) Stichhaltiges vorzubringen hat, ist mir unerfindlich.


