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1 (1912)
Entstehung
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von O. Colson¹*) wieder: dans mon enfance, mes petits amis et amies croyaient que la voëũte celeste est éclairée puissam- ment par la lumière du paradis; que la voũte a des trous et que ces trous laissent passer la lumière, ce qui fait l'aspect des étoiles. IIs croyaient aussi que les saints et Dieu lui-même regardent par ces trous ce qui se passe sur la terre: ils voient aussi les méchants enfants qui, le soir, restent dehors malgré la défense de leurs parents. Es ist aber nicht nur Kinder- glaube, sondern direkte Weltanschauung von gewissen Natur- völkern. So heißt es in einer Sage der N:üleakyapamuq von dem Sohne Nkiäps, des Coyoten, den letzterer aus dem Wege räumen wollte:⁵³)Eines Tages schickte er ihn aus, einen Vogel zu fangen, der auf einem Baume saß. Als der junge Mann nun auf den Baum kletterte, machte Coyote, daß derselbe wuchs, bis er den Himmel berührte. Da sprang der junge Mann von dem Baum- wipfel in das Himmelsland, und der Baum schrumpfte sofort wieder zu seiner früheren Größe zusammen. Er fand sich auf einem Pfade, dem er folgte. Rechts und links sah er viele glän- zende Punkte. Erst glaubte er, es seien eßbare Wurzeln, und wollte sie graben. Dann aber sah er, daß es Löcher waren, und daß der Wind hindurch pfiff. Es waren die Sterne. In einer Legende der Schwarzfußindianer gräbt die Frau des Morgensternes trotz des ausdrücklichen strengen Verbotes die große Pflanze vor dem Hause des Spinnen-Mannes aus dem Himmelsboden, wird darauf krank vor Heimweh, da sie nach Herausnahme der Pflanze den Himmelsboden plötzlich offen sieht und durch das Loch ihre irdischen Angehörigen wahrnimmt. Durch diese Oeffnung kehrt sie an dem Gewebe des Spinnen- mannes zur Erde zurück.Diese Oeffnung ist der Stern, der stille, der sich von allen anderen Sternen dadurch unterscheidet, daß er sich nicht bewegt der Polarstern also. Sein Licht ist der Glanz, der von des Sonnengottes Wohnung hindurch- schimmert!³²) Es spielt diese Erzählung zwar zum Teil schon in die von uns an dritter Stelle zu behandelnde Theorie der Sternmenschen hinein, wir sehen aber, wie eine jedenfalls sehr altertümliche Volksanschauung hier mit neueren Motiven ge- mischt ist; auf der einen Seite haben wir bereits völlig anthro- pomorph gedachte Sterngeister und Himmelsland, andrerseits aber die an sich sehr dünne Himmelsrinde selbst, die nach Ent- fernung einer Pflanze den Ausblick zur Erde vermittelt; ein

4⁹) Astronomie populaire= Wallonia 17 S. 230.

5⁰) F. Boas, Sagen aus British-Columbien= Verhandl. der Berlin. Ge- sellsch. für Anthropol. 1801 S. 548, 5.

51) Mc. Clintock, Bräuche und Legenden der Schwarzfußindianer= Zeitschr. für Ethnologie XL. 1008 S. 612.

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