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41. Bauurkunde der vierzehnten Legion(?), gefunden am 15. Juli 1896 bei Kanalisierung der grossen Kirchstrasse in Kastel. Graue Sandsteinplatte, in den Sockel verbaut, in dessen Nähe sich die Ehreninschrift auf Kaiser Trajan(s. Nr. 26) vorfand. H. 26, Br. 60, D. 14 cm.
L(egio) XIIII. Die vierzehnte Legion.
Die Inschrift ist in die rauhe Platte sehr roh eingehauen; dass es eine Bauurkunde der 14. Legion sei, vermutete zuerst Dr. Ritterling; sie würde dann wohl der Zeit vor Claudius an- gehören(s. z. Nr. 37 und 39). Doch könnte die Inschrift eine blosse Versetznummer sein 1:20.= 1(oco) XIIII(so Zangemeister).
Vergl. Körber, Korrbl. d. W. Z. XV, Sp. 198.
42. Bruchstück von einer Bauurkunde der zweiundzwanzigsten Legion, gefunden am 18. April 1895 beim Bau des Hauses Petersstrasse Nr. 8. Kalkstein. H. 59, Br. 67, D. 16 cm. Nur rechts ist eine Randleiste erbalten, doch fehlt auch oben nichts.
Leg(co) XXII Die zweiundzwanzigste Lplr(imigenia) p(ia) f(idelis). Legion, die erstge-
worbene, pflichttreue und zuverlässige. Vergl. Körber, Korrbl. d. W. Z. XIV, 82.


